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Eidgenössisches in Gefahr? Nick Alpiger erleidet Knochenabriss am Oberschenkel

Nach dem verlorenen Kampf im 6. Gang am Bergfest auf dem Weissenstein fährt Nick Alpiger unter Schmerzen direkt ins Kantonsspital Aarau. Nun ist klar: der 22-jährige Hoffnungsträger der Nordwestschweizer Schwinger hat sich mehrere Verletzungen am Oberschenkel zugezogen – das Eidgenössische Schwingfest rückt führ ihn kaum erreichbare Ferne.
Rainer Sommerhalder, Elia Diehl
Nick Alpiger verletzt sich auf dem Weissenstein im letzten Gang. (Bild: Keystone)

Nick Alpiger verletzt sich auf dem Weissenstein im letzten Gang. (Bild: Keystone)

Fünf Wochen sind es noch bis zum Eidgenössischen Schwingfest in Zug. Nach seinem Sieg am Innerschweizer Verbandsfest vor zwei Wochen gehört der Aargauer Nick Alpiger zu den Anwärtern auf den Königstitel. Nun aber der grosse Schock: Der achtfache Kranzgewinner in diesem Jahr verletzt sich am Oberschenkel.

Direkt nach seinem verlorenen 6. Gang am Bergfest auf den Weissenstein fährt der 22-jährige ins Kantonsspital Aarau. Gegen 21.15 Uhr dann die Hiobsbotschaft: Alpiger hat einen Knochenabriss im Oberschenkelknochen nahe des Hüftgelenks erlitten. Hinzu kommt noch ein Teilriss der Sehne.

Unmöglicher Wettlauf mit der Zeit

Und es könnte gar noch dicker kommen für den Aargauer Königsanwärter am Eidgenössischen Schwingfest in Zug: Am Montag wird ein MRI Aufschluss darüber geben, ob auch die Muskeln beschädigt wurden. Ist dies der Fall, bedeutet das für den 22-jährigen Staufer das sofortige Saisonende.

Aber auch die bereits diagnostizierten Verletzungen benötigen gemäss Schulmedizinern 8 bis 12 Wochen Heilungszeit. Damit wird es für Alpiger nun ein beinahe unmöglicher Wettlauf mit der Zeit – das Saison-Highlight ist bereits in fünf Wochen.

Humpelnd unter Tränen

Rückblick: Nick Alpiger stand das Elend ins Gesicht geschrieben, als er am Samstagabend auf dem Weissenstein zum Auto seines Vaters humpelte.

Auf direktem Weg ging es – so gut das angesichts des Rückreiseverkehrs der rund 5000 Zuschauer vom Solothurner Bergfest ging –ins Kantonsspital nach Aarau zu genaueren Untersuchung.

Noch ist nicht klar: Ist es Zeichen der grossen Enttäuschung nach einer der seltenen Niederlagen des 22-Jährigen – oder sind es Tränen einer bösen Vorahnung.

Denn: Bei der entscheidenden Aktion im sechsten Gang gegen Michael Wiget, in welchem die zwei Schwinger den Schlussgang-Gegner von Samuel Giger untereinander ausmachen, zwickt es im Oberschenkel des Aargauers.

Dass Alpiger trotz der überraschenden Niederlage gegen den sehr offensiv eingestellten Berner als letzter Schwinger noch den Kranz gewinnt - es ist bereits sein achter in dieser Saison und sein dritter auf dem Weissenstein - ist in diesem Augenblick egal.

Nach einem gestellten Kampf im Anschwingen gegen den Berner Eidgenossen Bernhard Kämpf reiht Alpiger vier Siege aneinander. Nur weil er dabei kein einziges Mal die Maximalnote 10,00 schafft, ist er nicht erster Anwärter auf die Schlussgang-Teilnahme.

Doch in Erinnerung bleiben von diesem Tag Alpigers Tränen bei der Abfahrt vom Festgelände.

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