EHRENPLÄTZE: Schweizer schlittern an Slope-Style-Podest vorbei

An den Freestyle-Weltmeisterschaften in der Sierra Nevada verpassten die Schweizer im Ski-Slopestyle eine weitere Medaille. Mit den Plätzen vier, fünf, sechs und acht war das Glück nicht auf ihrer Seite.

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Der Flimser Andri Ragettli bringt keinen seiner drei (Bild:)

Der Flimser Andri Ragettli bringt keinen seiner drei (Bild:)

Zumindest einen Podestplatz hatte Freestyle-Cheftrainer Dominik Furrer angesichts des ­Saisonverlaufs erwartet. Die «Traumkombination», wie der Einsiedler sein Frauentrio mit Sarah Hoefflin, Mathilde Gremaud und Giulia Tanno bezeichnete, stand in zehn Weltcup-Events auf dem Podium und stellte mit Sarah Hoefflin auch die Siegerin in der Gesamtwertung.

Am wichtigsten Abschluss der Saison resultierten indes nicht die erhofften Ergebnisse. Erklärungen für die Ränge vier, fünf und acht durch Hoefflin, Gremaud und Tanno im Final der Top acht waren ziemlich rasch gefunden. «Die Frauen hatten mehr Probleme mit dem ständig drehenden Wind, sie wirkten ver­unsichert. Das drückte die Stimmung im Team», so Furrer. Diese Verunsicherung äusserte sich in mehreren Stürzen, und trotzdem fehlten Hoefflin nur 0,6 Punkte zum Podest. Den Titel holte die erst 15-jährige Französin Tess ­Ledeux.

Bei den Männern hielt sich Andri Ragettli achtbar, doch auch für ihn wäre mehr möglich ge­wesen. Der 18-jährige Bündner erzielte in seinem letzten Lauf 85.40 Punkte, was jedoch nur zu Rang sechs reichte. Den Podestplatz vergab Ragettli am letzten Rail. Gold gewann der Amerikaner Mcrae Williams. (sda)