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EC Wil irritiert mit eigenartiger Fan-Aktion

Eishockey Während die Mannschaft des EC Wil im 1.-Liga-Playoff gegen den EHC Frauenfeld auf sportlichem Höhenflug ist, verteilen Exponenten des Clubs Tiefschläge, die den Ruf des EC Wil ramponieren. Mit einer Aktion, die mittlerweile in der ganzen Liga für Kopfschütteln sorgt, versuchte Wils Sportchef Daniel Zeber, für das vierte Viertelfinalspiel heute gegen Frauenfeld die Anhänger des EHC Arosa für sich zu gewinnen. In einem Schreiben, das breit gestreut wurde, offerierte Zeber jedem Arosa-Fan für die Unterstützung des EC Wil einen Gratiseintritt.

Die Aktion, die auch nicht mit den Aroser Wurzeln von Wils Trainer Andy Ritsch erklärt werden kann, veranlasste den EHC Arosa prompt zu einer Stellungnahme: «Ligaintern Fans von anderen Clubs zu gewinnen versuchen und diese zu animieren, indirekt so gegen einen anderen Club der gleichen Liga Stimmung zu machen, erachtet der EHC Arosa als unsportlich», lautet nur ein Satz des ebenso langen wie deutlichen Communiqués.

Wils Fanverantwortlicher entschuldigt sich

Selbst für den Wiler Fanclub «Black Bears 08» war das Schreiben des Sportchefs des Guten zu viel. «Als Fanverantwortlicher des EC Wil entschuldige ich mich hier für diese Aktion», schrieb Oliver Stäuble gestern Abend via Facebook. «Von diesem Mail hatte der Fanclub der BB08 keine Kenntnis.» Die emotionale Best-of-5-Serie, in der Wil gegen Frauenfeld 2:1 führt, hat sich längst auf Nebenschauplätze verlagert.

In einem Facebook-Eintrag vom Sonntagabend schrieb Wils Sportchef Zeber: «Das ist die Spielweise des EHC Frauenfeld. Angestachelt von einem Trainer, der seiner Mannschaft mitgibt, gegnerische Spieler zu verletzten.» Gemeint war Oskar Lattners Foul an Yannick Stiefel im dritten Spiel, das für Stiefel mit einer Hirnerschütterung vorzeitig endete. Frauenfelds Trainer Emanuel Marbach dazu: «Wer mich kennt, der weiss, dass ich nie so etwas Respektloses fordern würde.» (mat/sdu)

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