Durchzogene Bilanz für Red Lions nach Doppelrunde

UNIHOCKEY. Die Red Lions Frauenfeld verlieren zum ersten Mal in der laufenden NLB-Saison. Gegen die Floorball Riders setzten sie in der heimischen Kantihalle in Frauenfeld eine 1:2-Niederlage nach Penalty ab.

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UNIHOCKEY. Die Red Lions Frauenfeld verlieren zum ersten Mal in der laufenden NLB-Saison. Gegen die Floorball Riders setzten sie in der heimischen Kantihalle in Frauenfeld eine 1:2-Niederlage nach Penalty ab. Tags darauf finden die Löwinnen zurück auf die Siegesstrasse und bezwingen die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf mit 3:1.

Zähes Ringen um die Punkte

Der Spitzenkampf versprach viel Spannung. Frauenfeld traf auf das zweitplazierte Team der NLB – die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti. Von Beginn an wurde auf beiden Seiten um jeden Ball gekämpft. Rüti konnte nach zehn Minuten vorlegen. Doch nach einer schönen Kombination traf Sabrina Fässler vor dem Pausenpfiff zum 1:1.

In der regulären Spielzeit und in der fünfminütigen Verlängerung fielen keine weiteren Treffer. Das Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen. In diesem zeigten sich die Zürcher Oberländerinnen abgeklärter. Rüti traf zweimal und Frauenfeld konnte die stark aufspielende Torhüterin des Gästeteams nicht bezwingen. Die FB Riders fügten den Löwinnen damit die erste Saisonniederlage zu. Frauenfeld machte über die ganze Spielzeit betrachtet mehr für das Spiel, fand aber kein Erfolgsrezept gegen die Riders.

Erfolgreicher Rückrundenstart

Die Löwinnen wollten am Tag darauf einen weiteren Sieg gegen die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf einfahren. Entsprechend engagiert startete Frauenfeld in die Partie. Das Heimteam liess den Ball schnell zirkulieren und konnte bereits nach fünf Minuten durch Carole Breu mit 1:0 in Führung gehen. Die Hot Chilis fanden im Mittelabschnitt besser ins Spiel, schossen aus allen Lagen und setzten die Löwinnen vermehrt unter Druck. Das 2:0 durch Andrea Ressnig kurz vor Ablauf des zweiten Drittels kam für die Frauenfelderinnen zur rechten Zeit.

Die Partie wurde hektischer. Mit dem 1:2 eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff kam nochmals Spannung auf. Die Hot Chilis versuchten alles, um das Spiel zu drehen und ersetzten rund zwei Minuten vor dem Spielende die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin. Die Löwinnen zeigten sich abgeklärt und entschieden die Partie mit dem Treffer zum 3:1 ins leere Tor schliesslich für sich. (bra)