Durch das Aus spart St. Otmar Geld

So paradox es klingt: Auf die Vereinsrechnung von St. Otmar hat das Ausscheiden in der ersten Runde des EHF-Cups gegen Sporta Hlohovec positive Auswirkungen.

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So paradox es klingt: Auf die Vereinsrechnung von St. Otmar hat das Ausscheiden in der ersten Runde des EHF-Cups gegen Sporta Hlohovec positive Auswirkungen. Denn anders als im Fussball, wo der europäische Verband Punkte und Siegprämien ausschüttet, verdient ein Club im Handball mit Einsätzen auf europäischer Ebene kein Geld. Zudem ist der Heimclub jeweils für die Unterbringung und Verpflegung der gegnerischen Equipe, des Offiziellen sowie der Schiedsrichter zuständig. Im Vorfeld rechnete St. Otmars Präsident Kuno Rudolf-von-Rohr mit Aufwendungen von 25 000 Franken pro Europacup-Runde. Die Finanzierung für die ersten zwei Runden hatten die St. Galler gesichert, gebraucht wurde nur das Geld für eine Runde. Finanziell lohnt sich das Aus also. (chk)