Drittes Gold für Marcel Hug

Drucken
Teilen

Behindertensport Marcel Hug hat sich in London seine dritte Goldmedaille und den zehnten WM-Titel insgesamt gesichert. Er untermauerte damit seine Ausnahmestellung in der Rollstuhl-Leichtathletik. Hugs Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und er dominierte seine Gegner über weite Teile der 5000-m-Strecke. «Ich war heute nochmals besonders motiviert. Ich hoffe, dass sich durch meine Leistungen weitere Fans in der Schweiz für den Para-Sport begeistern lassen», sagte der Sieger. An ihrer ersten Elite-WM sprintete die beidseitig unterschenkelamputierte Abassia Rahmani bei strömendem Regen im Final über 200 m auf den sechsten Rang.

Die WM in London pulverisierte alle Rekorde des Para- Sports. In zehn Wettkampftagen besuchten insgesamt 305000 Zuschauer den Olympic Park, um 1000 Athleten aus 85 Ländern anzufeuern. Vor dem begeis­terten Publikum erreichte die Schweizer Delegation ihre Ziele. Neben den Medaillen von Hug und Manuela Schär, die einmal Silber gewann, erreichten alle Athleten mindestens einen Final. Schär hatte in der Nacht auf Sonntag eine zweite Medaille knapp verpasst. Die Rollstuhlsportlerin wurde über 5000 m Fünfte. (sda)