Dritter Derbysieg gegen Brühl

Mit dem 26:24-Heimsieg gegen den LC Brühl St. Gallen II haben sich die HSCK-Damen in der Premium League 2 den dritten Platz gesichert.

Markus Rutishauser
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HANDBALL. Was für eine Leistung: Trotz grossen Verletzungssorgen und einem Minikader haben sich die Kreuzlinger SPL2-Damen erstmals für die Aufstiegsrunde in die höchste Spielklasse qualifiziert. Cheftrainer Gabor Fülöp ist es gelungen, das Maximum aus den personellen Möglichkeiten herauszuholen.

Basis liegt in der Abwehr

Die Stimmung innerhalb des Teams ist hervorragend. Das zeigt auch die Tatsache, dass die bereits nach nur neun Spieltagen mit einer schweren Knieverletzung ausgefallene Teamleaderin Martina Strmsek trotzdem bei jeder Partie ihrer Mannschaft dabei war, obschon sie in Vorarlberg wohnt. Die Basis zum überraschenden dritten Platz nach der 21 Spiele umfassenden Qualifikation legten die Kreuzlingerinnen in der Abwehr. Kein anderes Team kassierte weniger Gegentreffer als die Kreuzlinger Equipe.

Spannende Ausgangslage

Die Ausgangslage für die am 26. März beginnende Finalrunde mit den besten vier SPL2-Teams (sechs Spieltage) ist spannend. Zug (30 Punkte) und Brühl St. Gallen (29) starten in der Pole-Position, Kreuzlingen (26) und Herzogenbuchsee (25) folgen allerdings nur wenig dahinter und haben zuletzt eher den stärkeren Eindruck hinterlassen.

Starke letzte Viertelstunde

Im letzten Qualifikationsspiel empfingen die HSCK-Frauen das Talentteam des SPL1-Tabellenführers LC Brühl. Erneut standen Trainer Fülöp nur eine Torhüterin und sieben Feldspielerinnen zur Verfügung. Auch das dritte Kräftemessen verlief wie die beiden Duelle zuvor. Die Olmastädterinnen hatten die Nase lange vorne, ehe sie in den letzten 15 Minuten einbrachen. Zwischen der 38. und 50. Minute gelang Brühl nur noch ein Treffer, auch deshalb, weil sich Torfrau Nadine Stein nach der Pause markant steigerte. Das nützten die Kreuzlingerinnen, um vom 16:18 zum 24:19 entscheidend vorzulegen.

16jähriges Talent hervorragend

Herausragend spielte dabei Rechtsaussen Pashke Marku auf. Das erst 16jährige Talent aus dem eigenen Nachwuchs erzielte in der 45. Minute bereits ihren zehnten Treffer. In der Schlussphase liessen sich die kompakt auftretenden Gastgeberinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Die beiden letzten St. Galler Torerfolge zum 26:24-Endstand waren nur noch Resultatkosmetik.