Dritte Niederlage im dritten Spiel für den HC Arbon

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Handball Aufsteiger Arbon tut sich weiterhin schwer in der 1. Liga. Auch gegen Appenzell gingen die Oberthurgauer als Verlierer vom Feld, diesmal mit 28:34. Der HCA verteidigte das ganze Spiel über sehr offensiv sowie von Beginn weg mit einer Manndeckung und zeitweise doppelter Manndeckung. Die Appenzeller Gäste unter der Führung ihres erfahrenen und herausragenden Spielgestalters Gamrat fanden jedoch immer wieder die Lücken und kamen ­erfolgreich zum Abschluss. Sie ­erzielten durch ihren ehemaligen slowakischen Internationalen viele Tore aus der zweiten Reihe, da die Blockarbeit der Arboner ungenügend war und auch die Torhüter nicht immer glücklich agierten.

Arbons ehemaliger Trainer stoppt die Oberthurgauer

Arbon sündigte mit über 20 Fehlwürfen zu oft im Abschluss und scheiterte. Zudem nahm Appenzells Coach Enver Koso, Arbons Trainer zu NLA- und NLB-Zeiten, seine Time-outs in den richtigen Momenten, just als das Heimteam jeweils vor dem Ausgleich stand. Damit wurde Arbons Lauf erfolgreich unterbrochen. Auch dass die Thurgauer im gesamtem Spiel keinen Penalty herausholten, spricht für sich.

Fünf-Tore-Rückstand auf einen Treffer reduziert

Die jungen Arboner waren aber über das ganze Spiel engagiert und gaben bis zuletzt nie auf. So konnten sie einen kurzzeitigen Fünf-Tore-Rückstand zwischen der 45. Minute und der 52. Minute wieder auf ein Tor reduzieren. In dieser Phase drohte auch das Spiel zu kippen, doch der Appenzeller Gamrat mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen innert einer Minute verhinderte dies erfolgreich. In den letzten vier Minuten agierte Arbon zu hektisch, ­wodurch die Appenzeller den für den Spielverlauf zu hohen Sieg mit sechs Toren Differenz herausspielten. (pd)