Dreimal Bronze für Ermatingen

JU-JITSU. Der Ju-Jutsu Club Ermatingen (JJCE) erkämpfte sich an der Schweizer Meisterschaft in Emmenbrücke drei Podestplätze. Damit zählt der JJCE schweizweit weiterhin zu den stärksten Clubs im Ju-Jitsu.

Drucken
Teilen

JU-JITSU. Der Ju-Jutsu Club Ermatingen (JJCE) erkämpfte sich an der Schweizer Meisterschaft in Emmenbrücke drei Podestplätze. Damit zählt der JJCE schweizweit weiterhin zu den stärksten Clubs im Ju-Jitsu.

Das erste Turnier ist bekanntlich das schwierigste zugleich. Samuel Scheikl startete deshalb zurückhaltend in seinen ersten Gruppenkampf im Fighting System. Fighting System bedeutet Kämpfen im Stand als auch am Boden. Ein Sieg kann durch Punktegewinn nach Ablauf der Kampfzeit von drei Minuten oder durch die Aufgabe des Gegners erreicht werden. Der 18-Jährige hielt das Tempo mit, musste sich am Ende aber nach Punkten geschlagen geben. Im zweiten Kampf errang er seine ersten und gleichzeitig wichtigsten Punkte. Während Nervosität und Anspannung schnell in den Hintergrund rückten, agierte Scheikl offensiver und forderte seinen Gegner. Für den Sieg reichte es jedoch knapp nicht, so schied er frühzeitig in der Gruppenphase aus.

Denise Rau stieg für den JJCE im Fighting System -62 kg ins Rennen. Rau wollte an ihre Leistungen an der Züri-Meisterschaft im Februar (einmal Gold, einmal Bronze) anknüpfen. Gezielt hat die 25-Jährige seither an ihrer Technik und Taktik gearbeitet. Durch starke Akzente im Stand und schnellen Reaktionen im Bodenkampf reichte es ihr zum sensationellen 3. Rang.

In der Kategorie Fighting und Ne waza (reiner Bodenkampf) -77 kg startete Daniel Läubli. Der 28-Jährige hat am meisten Wettkampferfahrung im JJCE, dementsprechend war ein Podestplatz das Ziel. Läubli konnte mit seinen starken Schlag- und Bodentechniken wichtige Punkte erkämpfen. Auch im Bereich der Wurftechnik hat er sich gesteigert. In seinem zweiten Kampf besiegte er den Schweizer Meister 2015 und wurde dann im letzten Gruppenkampf nach einem spannenden Kampf besiegt. In beiden Kategorien reichte es ihm für Bronze. (red.)