Drei Ostschweizer nominiert

Am Sonntagabend werden in Zürich die Credit Suisse Sports Awards vergeben. Unter den Nominierten sind auch drei Ostschweizer Athleten: Jolanda Neff, Giulia Steingruber und Marcel Hug.

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Die nominierten Ostschweizer Giulia Steingruber, Jolanda Neff und Marcel Hug (v.l.). (Bild: Keystone)

Die nominierten Ostschweizer Giulia Steingruber, Jolanda Neff und Marcel Hug (v.l.). (Bild: Keystone)

«Was für ein Höhepunkt zum Saisonende!», frohlockt Kunstturnerin Giulia Steingruber auf ihrer Webseite. «Ich freue mich, einen Galaabend in festlicher Kleidung, umgeben von Sportgrössen, geniessen zu dürfen.» Grund für ihre Freude: Die Gossauerin ist in der Kategorie «Sportlerin des Jahres» für einen Sports Awards nominiert. Für die 18-jährige mehrfache Schweizermeisterin ist es nicht die erste Nomination. Bereits im vergangenen Jahr war Steingruber Anwärterin auf eine Auszeichnung als «Newcomer des Jahres» - und setzte sich prompt durch.

Doch die Konkurrenz bei den Sports Awards ist gross: Ebenfalls nominiert sind etwa die 20-fache OL-Weltmeisterin Simone Niggli, Olympiasiegerin und Triathletin Nicola Spirig, Fussballerin Lara Dickenmann, die mit ihrem Klub Olympique Lyon die Champions League gewann - und Jolanda Neff. Die Mountainbikerin aus Thal holte dieses Jahr an der EM in Moskau und an der WM in Saalfelden Gold in der U-23-Kategorie im Cross Country. «Ich freue mich riesig, dass dies durch die Schweizer Sportjournalisten anerkannt wurde und ich zu den 10 erfolgreichsten Sportlerinnen der ganzen Schweiz gezählt werde!», schreibt die 19-Jährige auf www.jolandaneff.ch.

Rollstuhl-Leichtathlet Marcel Hug nennt bereits zwei Sports Awards sein Eigen. 2004 wurde er «Newcomer des Jahres», 2011 «Behindertensportler des Jahres» - und auch dieses Jahr ist der 26-Jährige in dieser Kategorie nebst Heinz Frei und Edith Wolf-Hunkeler nominiert. Der gebürtige Pfyner gewann an den diesjährigen Paralympics in London die Silbermedaille über 800 Meter und sagt von sich: «Ich will als Sportler respektiert und nicht als Behinderter bewundert werden.» (sg)

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