Dortmund steht unter Druck

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Fussball In der Champions League ist die Zwischenbilanz von Dortmund mit nur einem Punkt aus drei Spielen miserabel. Trotz einer derzeit löchrigen Defensive will die Mannschaft ihre letzte Chance nun wahrnehmen. Ein Sieg im heutigen Heimspiel gegen Apoel Nikosia ist Pflicht – und könnte die Wende einleiten. So oder so wird das Team von Trainer Peter Bosz jedoch auch zu Hause gegen Tottenham und auswärts bei Real Madrid kräftig punkten müssen.

Dortmunds derzeitige Probleme werden in der Defensive ausgemacht, zu der auch Goalie Roman Bürki gehört. In den ersten fünf Bundesligaspielen liess sich der Münsinger nicht bezwingen. Zuletzt häuften sich jedoch die Gegentore, die er in einer normalen Phase der Karriere vielleicht verhindert hätte. Da musste sich Bürki wohl vorkommen wie der Goalgetter, der nicht mehr trifft.

Trainer hält an Bürki fest

Trainer Bosz weiss, dass seine Mannschaft für den Erfolg einen gestärkten Bürki braucht. Und nur der Goalie kann aus der Baisse herausfinden. Dafür benötigt er Praxis und Leistung. Deshalb gibt Bosz das Vertrauen weiterhin dem Schweizer. Die Schuld trägt jedoch nicht nur Bürki, sondern das ganze Defensivspiel, besonders die Verteidiger. Bei vielen Toren wurde Bürki alleingelassen. Den ersten Schritt zur Besserung kann Dortmund heute mit einem Sieg gegen Apoel tun, einen noch grösseren am Samstagabend im Bundesligaheimspiel gegen die Bayern. (sda)