Doping: Kein weiteres Geld

Die Dopingbekämpfung in der Schweiz erlitt einen Rückschlag. Der Bund erhöht seinen Beitrag an die Stiftung Antidoping Schweiz (ADS) nicht.

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Die Dopingbekämpfung in der Schweiz erlitt einen Rückschlag. Der Bund erhöht seinen Beitrag an die Stiftung Antidoping Schweiz (ADS) nicht. In der Differenzbereinigung des Budgets 2009 beschloss der Nationalrat mit 81 zu 80 Stimmen, die Krediterhöhungen um eine Million Franken für die Dopingbekämpfung zu streichen. Den Ausschlag gab der Stichentscheid der Nationalratspräsidentin Chiara Simoneschi-Cortesi. Swiss Olympic kritisiert den Entscheid. Der Bund setze ein falsches Zeichen.

Das aktuelle Budget von 3,8 Millionen Franken wird nur zu knapp der Hälfte von der öffentlichen Hand finanziert. 1,9 Millionen fliessen von Swiss Olympic in die Stiftung, 200 000 Franken generiert ADS durch Kontrollen im Auftrag Dritter. Damit können gemäss Corinne Schmidhauser, der Präsidentin des Stiftungsrates, nur gerade die internationalen Minimalanforderungen gedeckt werden. (si)

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