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DOMINATORIN: Shiffrin fährt in ihrer eigenen Welt

Mikaela Shiffrin dominiert die Skisaison der Frauen nach Belieben. Die Amerikanerin gewann in Kranjska Gora nach dem Riesenslalom auch den Slalom. Wendy Holdener sicherte sich als Dritte einen weiteren Podestplatz.
Mikaela Shiffrin (Bild: EPA)

Mikaela Shiffrin (Bild: EPA)

Es war nahe an der Perfektion, was Mikaela Shiffrin im ersten Slalomlauf aufführte. Das Ergebnis war entsprechend: Ein weiteres Mal hatte sie ihre Konkurrentinnen zu Statistinnen degradiert, einmal mehr vermochte keine Gegnerin mitzuhalten. Auch die stets selbstkritische Amerikanerin hatte an ihrer Fahrt nichts auszusetzen. «Das war vielleicht der beste Lauf, den ich in einem Wettkampf je gefahren bin.»

Ihre Überlegenheit lässt sich mit Zahlen belegen: 1,47 beziehungsweise 1,60 Sekunden war die Amerikanerin schneller gewesen als die Schwedin Frida Hansdotter und Wendy Holdener auf den Plätzen zwei und drei. Die krasse Dominanz der Weltmeisterin und Olympiasiegerin sorgte im Zwischenklassement für ungewöhnliche Zustände. Nie zuvor war die zeitliche Differenz zwischen der Ersten und der Letzten der 30 Finalistinnen in einem Weltcuprennen so gross gewesen. 5,59 Sekunden hatte diese Marge betragen. Wäre nach dem ersten Durchgang abgerechnet worden, hätten nur 16 Fahrerinnen Weltcuppunkte erhalten. Bei den anderen 14 wäre der Rückstand zu gross gewesen. Sie alle hatten mehr als die erlaubten acht Prozent auf die Bestzeit eingebüsst. Den zweiten Durchgang nutzte Shiffrin vorab zum Verwalten des Vorsprungs.

Lob vom anderen Geschlecht

Bewunderung ruft Shiffrin nicht nur bei der Konkurrenz, Trainern und Medien hervor. Beeindruckt zeigt sich auch die Prominenz aus dem Weltcup der Männer. Für Bode Miller ist sie «die beste Skifahrerin, die ich je gesehen habe». Marcel Hirscher, mit dem Shiffrin schon trainiert hat, fragte sich kürzlich, wie es denn «möglich ist, dem Rest so davonzufahren». Die Seriensiegerin gewinnt im Weltcup, ohne den Fokus auf die Olympischen Spiele im nächsten Monat in Pyeongchang zu verlieren. «Die beste Vorbereitung für Olympia ist, starke Leistungen zu zeigen», so Shiffrin. Worte, die wie eine Drohung wirken müssen.

Ihre Anwartschaft auf eine Slalommedaille untermauerte auch Holdener. Als Dritte hinter Hansdotter war sie in ihrer bevorzugten Sparte zum vierten Mal in diesem Winter bei einer Siegerehrung dabei. Die Schwyzerin ist mittlerweile so gefestigt, dass sie auch dann um die Podestplätze mitfahren kann, wenn sie sich wie gestern zwischen den Toren nicht sonderlich wohl fühlt. «Ich hatte mehr zu kämpfen als sonst. Die Beine fühlten sich müde an. Deshalb war ich nicht so locker drauf wie gewohnt.» Mélanie Meillard verpasste mit Platz sechs ihr Bestresultat im Slalom nur um einen Rang. Michelle Gisin wurde Elfte und lieferte damit ihr zweitbestes Saisonergebnis in dieser Disziplin ab. (sda)

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