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DOMINANZ: 19 Punkte Vorsprung – ein Spannungsverlust droht

Der Meistertitel in der Bundesliga scheint für den FC Bayern München nur noch Formsache zu sein. Deshalb besteht die Gefahr eines Leistungsabfalls wie unter Pep Guardiola. Trainer Jupp Heynckes lässt sich deshalb nicht aus der Ruhe bringen.

Auf Jupp Heynckes wartet im Saisonendspurt die heikle Aufgabe, seine Stars bei Laune und in Form zu halten. 2013 war ihm das perfekt gelungen. Daran erinnerte zuletzt auch Thomas Müller. «Im Triple-Jahr war die Meisterschaft auch schon früh entschieden, und wir haben die Spannung halten können. Das versuchen wir auch diesmal», sagte der Captain des deutschen Fussball-Rekordmeisters. Der Trainer handhabe das «bisher sehr gut – und er wird uns weiterhin in den Allerwertesten treten, wenn er irgendwelche Spannungsabfälle erkennt».

Carlo Ancelotti, aber auch Pep Guardiola hatten in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme damit, die Mannschaft in den entscheidenden Wochen auf Trab zu halten, nachdem die Meisterschaft schon sehr früh entschieden gewesen war. Dies droht auch dieses Jahr. Bei aktuell 19 Punkten Vorsprung ist der 28. Titel so gut wie sicher und könnte sogar noch im März vor Ostern Tatsache werden.

Konkurrenzkampf dank Luxus-Kader

Der erfahrene Heynckes ist aber überzeugt, dass es zu keinem Spannungs- und Leistungsabfall kommen wird. Zumal der Konkurrenzkampf in seinem Luxus-Kader trotz des jüngsten Ausfalls von Kingsley Coman nach wie vor sehr hoch ist. «Ich arbeite sehr gewissenhaft mit allen. Es gibt keinen Schlendrian. Ich habe ­keine Bedenken», betonte der 72-Jährige und fügte an: «Wir ­haben grosse Ambitionen. Eine Mannschaft wie der FC Bayern darf es sich nicht erlauben, mit angezogener Handbremse zu agieren. Das sind wir schon den Fans schuldig.»

Die grossen Aufgaben warten ab April, wenn in der Champions League Viertel- und Halbfinal ­sowie im Pokal der Halbfinal bei Bayer Leverkusen anstehen. Er sehe bis dahin «keine Gefahr, dass da einer nachlässt», sagte Superstar Arjen Robben unlängst, «wir haben genug Erfahrung und Führungsspieler, die ­vorangehen. Dazu haben wir einen Trainer, der genau weiss, was verlangt wird im grossen Fussball.»

Sportdirektor Hasan Salihamidzic forderte die Profis nach dem 0:0 gegen Hertha dennoch auf, «im Training immer Vollgas zu geben». «Wir müssen die Spannung erhalten.» (SID)

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