Die Schweiz trifft auf Slowenien und Deutschland

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Handball Zum Schluss warten zwei Hochkaräter. Die Schweizer Handballer bestreiten heute in Schaffhausen gegen den WM-Dritten Slowenien und am Sonntag in Bremen gegen Europameister Deutschland die letzten beiden Partien der EM-Qualifikation. Im Vordergrund steht in diesen Spielen die Weiterentwicklung des Teams.

Nationaltrainer Michael Suter verzichtet in den beiden Begegnungen auf die Routiniers Michael Liniger und Michal Svajlen. Der unbestrittene Teamleader Andy Schmid ist mit 33 Jahren der mit Abstand älteste Spieler im Team – die anderen weisen die Jahrgänge 1991 bis 2000 aus. Wegen Verletzungen figurieren gleich vier Neulinge im Team. «Auf der einen Seite ist es speziell. Das kann ich nicht absprechen», sagte Schmid. «Auf der anderen Seite ist es reizvoll, meine Erfahrung mitzugeben und bei der Entwicklung zu helfen.»

Ohne Punkte, dafür mit Potenzial

Die Schweizer sind in der bisherigen EM-Qualifikation nach vier Partien noch punktlos. Die Spiele gegen Slowenien und gegen Deutschland – die beide knapp verloren gingen – unterstrichen jedoch, welch Potenzial in der Mannschaft steckt. Der Weltklasse-Regisseur von Rhein-Neckar erachtet es als «sehr realistisch», dass die Schweizer mittelfristig wieder an einer EM oder WM dabei sein werden. Letztmals qualifizierten sie sich 2004 für ein grosses Turnier. «Der Weg dorthin ist hart», so Schmid.

Wie sieht er den Partien gegen Slowenien und Deutschland entgegen? «Das sind wichtige Spiele für die Entwicklung. Es wird aufgezeigt, was noch fehlt. Wir können ohne Druck antreten, das fällt einfacher.» (sda)