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Die Schweiz ist en vogue

In Toljatti besuchen die erste und einzige öffentliche Übungseinheit des Schweizer Nationalteams fast 1500 Zuschauer. Es ist ein willkommener Gast.
Christian Brägger, Toljatti
Yann Sommer und das Schweizer Nationalteam trainerten gestern erstmals in Toljatti. (aurent Gillieron/KEY)

Yann Sommer und das Schweizer Nationalteam trainerten gestern erstmals in Toljatti. (aurent Gillieron/KEY)

Der Empfang im fitgemachten Torpedo-Stadion hätte herzlicher nicht sein können. Sichtlich erfreut über die Schweizer Nationalmannschaft zeigten sich die russischen Zuschauer auf der Haupttribüne, und manchmal überredeten sie Animateure gar zur Welle. Die Euphorie verwunderte kaum, spielt die heimische Mannschaft doch nur in der dritthöchsten Liga und sieht niemals Spitzenfussballer. Die Schweizer blieben nichts schuldig und präsentieren sich als gute Gäste, nach der intensiven Trainingseinheit verschenkten sie Bälle, manche gaben Autogramme. Diesen Spass hat sie ein letztes Mal vollführt, fortan gilt es ernst, der Fokus den Standards und der Spielauslösung, weshalb die Trainings nicht mehr öffentlich sind. Aus gutem Grund, dem anwesenden brasilianischen TV-Team würde nichts entgehen.

Den letzen Schliff kann sich Vladimir Petkovics Team immerhin auf einem neuen Rasen holen. Er stammt aus Wolgograd und wurde von einer holländischen Firma verlegt. Ohnehin, heisst es, wurde auf allen Ebenen mit enorm viel Einsatz alles dafür getan, dass man möglichst gute Bedingungen vorfindet. Die Garderoben wurden renoviert, neue Böden hingepflanzt. Erste Voten von Goalie Yann Sommer und SFV-Generalsekretär Alex Miescher meldeten später, dass man sich gut eingelebt habe in Basiscamp und Stadt. Miescher lernte im Vorlauf zur WM russisch und informierte in der Vorwoche die Spieler darüber, wie der Gastgeber funktioniert. Dabei legte er ihnen ans Herz, wie man sich in dem Land korrekt verhalte – nur hier ist Zurückhaltung gefragt.

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