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Kommentar

Die Nati im WM-Achtelfinal - es gibt an dieser Mannschaft nichts zu nörgeln

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft gehört zu den 16 besten Teams der Welt. Im Vergleich zur Partie gegen Costa Rica muss sie sich aber deutlich steigern, will sie den Achtelfinal gegen Schweden überstehen.
Patricia Loher
Patricia Loher.

Patricia Loher.

Die Schweizer Fussballnationalmannschaft hat ihr Ziel erreicht. Das Team qualifiziert sich dank eines 2:2 gegen Costa Rica für die WM-Achtelfinals. Die Schweiz hat es einer goldenen Generation und ihrem Coach Vladimir Petkovic zu verdanken, dass ihr zwischenzeitlich Flügel gewachsen sind. Lohn ist nun am Dienstag ein grosses Spiel gegen Schweden.

Dabei gab es Zeiten, als man sich sorgte um das Team. Auf den Rösti- folgte der Balkan­graben. Die goldene Generation schien eine Generation der guten Einzelspieler zu bleiben. So wäre nie etwas zu holen gewesen für ein Land wie die Schweiz, das nicht über ein unerschöpfliches Reservoir an Weltklassespielern verfügt. Unter der Führung des empathischen Petkovic hat sich die Mannschaft zusammengerauft: So stellte sich Captain Stephan Lichtsteiner in der Doppeladler-Affäre an die Seite von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Es war ein starkes, wenn auch umstrittenes Zeichen.

Der Zuschauer spürt, dass das Team gerne zusammenspielt. Das ist auch das Verdienst von Petkovic, der die Mannschaft nie auseinanderriss. Er zählte stets auch auf Spieler, die sich nicht in Bestform befanden. Der Trainer stand im Ruf, bezüglich Mannschaftszusammenstellung keine Risiken einzugehen. Aber er schritt zur Tat, als er es für nötig befand. Anstelle von Johan Djourou setzte er zuletzt konsequent auf Manuel Akanji. Der 22-Jährige gehört zu den Entdeckungen dieser WM.

Es gibt an dieser Mannschaft nichts zu nörgeln. Ein kleines Land wie die Schweiz darf sich glücklich schätzen, zu den besten 16 Mannschaften in der populärsten Sportart der Welt zu gehören. Nach dem Out von Deutschland winkt der Schweiz die Chance, erstmals an einer Endrunde ein K.-o.-Spiel zu gewinnen. Im Vergleich zur Costa-Rica-Partie muss sich die Schweiz aber deutlich steigern, will sie den Coup schaffen.

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