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Die Runden der Wahrheit in der Eishockey-NLA: Welche Teams schaffen den Sprung in die Playoffs?

Drei Spieltage vor dem Ende der Qualifikation kämpfen noch acht NLA-Teams um sechs verbleibende Playoff-Plätze. Wer scheitert? Wer jubelt? Ein Blick auf die Chancen und das Restprogramm der Clubs.
Sergio Dudli
Servette und Topscorer Tanner Richard liegen fünf Punkte hinter einem Playoff-Platz. (Bild: Freshfocus)

Servette und Topscorer Tanner Richard liegen fünf Punkte hinter einem Playoff-Platz. (Bild: Freshfocus)

Lausanne (77 Punkte)

  • Restprogramm: Biel (a), Fribourg (h) und Langnau (a)
  • Verdikt: Von allen Mannschaften im Playoff-Rennen haben die Lausanner die beste Ausgangslage. Bei noch neun zu vergebenden Punkten liegen sie deren sechs vor dem neuntplatzierten Fribourg. Es müsste alles gegen die Waadtländer laufen, damit sie das Playoff noch verpassen. Einzige kleine Gefahr: Mit Biel, Fribourg und Langnau warten Gegner, die ebenfalls ins Playoff wollen.
  • Playoff-Chancen: 99 Prozent

Biel (76 Punkte)

  • Restprogramm: Lausanne (h), Servette (a), Davos (a)
  • Verdikt: Nach drei Niederlagen in Folge gab es zuletzt drei Siege für Biel. Fünf Punkte Vorsprung dürften wohl reichen, doch Biel will mehr: Ein Sieg am Freitag gegen Lausanne wäre gleichbedeutend mit dem Sprung auf Rang drei. Das Ziel der Berner muss es sein, die Qualifikation unter den ersten vier Teams zu beenden und sich damit das Heimrecht in einem allfälligen siebten Playoff-Spiel zu sichern.
  • Playoff-Chancen: 90 Prozent

Langnau (75 Punkte)

  • Restprogramm: Rapperswil-Jona (a), Bern (h), Lausanne (h)
  • Verdikt: Langnau gehört zu den Überraschungen. Doch bereits im Vorjahr waren die Emmentaler lange im Playoff-Rennen, ehe ihnen die Luft ausging. Nun dürfte ein Sieg aus den letzten drei Partien reichen. Die beste Chance bietet sich am Freitag im Heimspiel gegen den Letzten Rapperswil-Jona. Behalten die Spieler von Trainer Heinz Ehlers die Nerven, sind sie im Playoff dabei.
  • Playoff-Chancen: 80 Prozent

Ambrì (73 Punkte)

  • Restprogramm: Davos (h), Zug (a) Rapperswil-Jona (h)
  • Verdikt: Fünf Jahre ist es her, seit die Tessiner zuletzt im Playoff standen. Lange wirkte es, als schaffe Ambrì den Sprung unter die besten acht Teams in dieser Saison souverän. Doch die Formkurve zeigte zuletzt nach unten. Das Restprogramm meint es aber gut. Wer aus Heimspielen gegen Davos und Rapperswil-Jona nicht punktet, hat das Playoff auch nicht verdient. Ein Reifetest.
  • Playoff-Chancen: 65 Prozent

Lugano (72 Punkte)

  • Restprogramm: Zug (h), Davos (a), Bern (h)
  • Verdikt: Lugano scheint in letzter Sekunde zu alter Stärke gefunden zu haben. Aus den vergangenen zehn Spielen resultierten sieben Siege. Es spricht für die Tessiner, dass sie nie in Panik verfielen und an Trainer Greg Ireland festhielten. Aber: Das Spektakelteam mit der zweitbesten Offensive und der drittschwächsten Abwehr trifft noch auf Bern und Zug. Ob ein Sieg in Davos reicht?
  • Playoff-Chancen: 50 Prozent

ZSC Lions (71 Punkte)

  • Restprogramm: Bern (a), Rapperswil-Jona (h), Servette (a)
  • Verdikt: Die Eishockey-Schweiz rätselt, warum die talentierte und teure Mannschaft selbst unter Motivationskünstler Arno Del Curto nicht zur Konstanz findet. Dennoch glaubt kaum einer, dass die ZSC Lions das Playoff verpassen. Das Restprogramm hat seine Tücken, so gab es bisher weder gegen Bern noch Servette einen Sieg. Jetzt müssen die Stars liefern. Ein Charaktertest.
  • Playoff-Chancen: 55 Prozent

Fribourg (71 Punkte)

  • Restprogramm: Servette (h), Lausanne (a), Zug (a)
  • Verdikt: Nach drei Siegen en suite musste Fribourg am vergangenen Spieltag mit der Niederlage in Lugano einen Dämpfer einstecken. Das Team von Mark French rutschte dadurch auf den neunten Rang ab. Am Freitag kommt Servette, gegen das die Freiburger vier von fünf Partien verloren haben. Und auch die letzten Runden mit Auswärtsspielen in Lausanne und Zug sprechen gegen Fribourg.
  • Playoff-Chancen: 40 Prozent

Servette (66 Punkte)

  • Restprogramm: Fribourg (a), Biel (h), ZSC Lions (h)
  • Verdikt: Servette hat es nicht mehr in den eigenen Händen, in das Playoff zu kommen, und muss auf die Mithilfe anderer Teams hoffen. Von grösster Wichtigkeit ist die Partie gegen Fribourg, das mit vier Punkten Vorsprung unmittelbar vor den Genfern liegt. Eine Niederlage wäre vorentscheidend. Selbst bei einem Sieg müsste in den letzten beiden Runden alles für Servette laufen.
  • Playoff-Chancen: 10 Prozent

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