Die Ostschweiz ist eine Radsport-Hochburg: Neff und Küng sind die besten Velofahrer der Schweiz

Jolanda Neff ist zum sechsten Mal in Serie als Schweizer Radsportlerin des Jahres ausgezeichnet worden. Bei den Männern wurde Stefan Küng gewählt, bei den Nachwuchsathleten der Thurgauer Stefan Bissegger. 

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Jolanda Neff und Stefan Küng. (Bild: Keystone)

Jolanda Neff und Stefan Küng. (Bild: Keystone)

(pd/tn) «Der Radsport steht nicht zuletzt für Vielfalt», schreibt Swiss Cycling in einer Medienmitteilung. In der Schweiz lasse sich von einer Vielfalt auf hohem Niveau sprechen. 31 Athletinnen und Athleten sowie 13 Teams aus unterschiedlichsten Disziplinen wurden für die Wahl zu den Radsportlern des Jahres nominiert. Besonders hoch sei die Leistungsdichte in der Kategorie Nachwuchs.

Einmal St.Gallen, zweimal Thurgau ausgezeichnet

Jolanda Neff hat EM-Gold und WM-Silber gewonnen, ist im Gesamtweltcup Zweite geworden. Der reiche Ertrag bescherte der St.Gallerin den sechsten Swiss Cycling Award in Serie. Der Thurgauer Stefan Küng wurde an der Strassen-WM in Yorkshire Dritter im Massenstartrennen; es handelte sich um den ersten Schweizer Medaillengewinn seit 20 Jahren.

Der Thurgauer wurde zum zweiten Mal nach 2015 zum Radsportler des Jahres gewählt. Der Nachwuchs-Award geht an Stefan Bissegger. Der 21-Jährige, wie Küng Thurgauer, wie Küng in diesem Alter auf der Strasse und der Bahn schnell unterwegs, gewann im EM-Zeitfahren von Alkmaar Bronze und im WM-Strassenrennen von Yorkshire Silber.

Neff im Team des Jahres

Sina Frei, Jolanda Neff, Janis Baumann, Joel Roth und Nino Schurter wurden in der Samsung Hall in Dübendorf vor rund 250 Gästen als Team des Jahres ausgezeichnet. An den Mountainbike-Weltmeisterschaften in Mont Sainte-Anne hatte das Quintett im Team Relay triumphiert, die ausserordentlich erfolgreich verlaufenen Titelkämpfe in Kanada auf diese Weise perfekt lanciert.

Auch eine Appenzellerin geehrt

Swiss Cycling hat in Zusammenarbeit mit dem Club Maillot d’Or zudem noch die U17-Trophy kreiert. Hinter dem neuen Format finde sich das Bestreben, die Talente mit unterschiedlichen Radsportarten zu konfrontieren, ihnen auf diese Weise neue Perspektiven zu eröffnen – zum Erhalt der hochwertigen Vielfalt.

Als erste Gewinner des Vielseitigkeitswettkampfs durften sich die Appenzellerin Monique Halter und der Berner Nils Aebersold auszeichnen lassen.