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Die OL-Familie im Rücken

Nicht der Wald bildete die Kulisse, sondern die Stadt. Und nicht das Sporttenue war angesagt, sondern der dunkle Anzug. Die besten Orientierungsläufer sämtlicher Altersstufen beschlossen im Casino Basel anlässlich der Swiss O Gala die Saison festlich. Es wurde zurückgeblickt.
Daniel Hubmann (Bild: Reto Martin)

Daniel Hubmann (Bild: Reto Martin)

Nicht der Wald bildete die Kulisse, sondern die Stadt. Und nicht das Sporttenue war angesagt, sondern der dunkle Anzug. Die besten Orientierungsläufer sämtlicher Altersstufen beschlossen im Casino Basel anlässlich der Swiss O Gala die Saison festlich. Es wurde zurückgeblickt. Die verschiedenen Sparten rückten ins Zentrum: Fuss-OL, Bike-OL, Ski-OL. Viele durften sich für ihre Leistungen während der vergangenen zwölf Monate feiern lassen.

Und einer überragte alle: Daniel Hubmann, der Sprint-Weltmeister und Gesamt-Weltcup-Sieger aus Eschlikon. Gebührend geehrt wurde der 28-Jährige – und honoriert: Als er ganz am Schluss des Abends alleine auf die Bühne gebeten wurde, erhoben sich alle im Saal und zeigten ihren Respekt mit Standing Ovations.

Das Vorbild

«Ich bin gerührt, dass so viele Leute aufstehen, alle, Kollegen, Konkurrenten, Senioren, Jugendliche», sagte der Thurgauer und fügte bescheiden an: «Dass so viele mitfiebern, erlebst du gar nicht, wenn du im Wettkampffieber steckst.» Und er wies auf seine Vorbildfunktion hin, die er gerne wahrnimmt: «Ich hoffe, dass ich meine Freude am OL, an der Leistung und am Erfolg zeigen kann, denn ich will von meiner Erfahrung zurückgeben und vorleben, dass es sich lohnt, für den Sport zu leben.»

Vieles erreicht hat Hubmann in seiner Karriere, und gerade die jüngste Saison gelang beeindruckend. Im Sprint ist er erstmals Weltmeister geworden. Im Weltcup dominierte er zum viertenmal in Serie. Gesättigt ist sein Hunger aber nicht. «Nächstes Jahr soll für mich ein Karrierehöhepunkt werden», wünscht er sich. Die WM Mitte Juli in Lausanne bildet den Anlass des sich Bewährens. Dass ein besonderer Druck auf ihm, dem Leader, lasten wird, stört ihn nicht.

Lob für den Post-Chef

Hubmann verstand es auch, seine Rolle am Gala-Abend auszufüllen. Er überbrachte die Wünsche des Nationalteams an Jürg Bucher, den CEO von Hauptsponsor Postfinance. «Wir sind stolz über einen solch zuverlässigen Sponsor.» Und Hubmann hegte die Hoffnung, dass Bucher nach dem Rücktritt als CEO von Postfinance mehr Zeit für den OL finden werde. Um den nahenden Ruhestand einzuläuten, überreichten ihm die Läufer des Nationalteams in einheitlichen Post-Paketen unter anderem eine Küchenschürze, eine Gartenschere, eine Tulpenschaufel und eine Wanderkarte.

Jörg Greb, Basel

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