Die nationalen Weltmeisterschaften

Was sind die World Series, welche die Kansas City Royals in der Nacht auf gestern für sich entscheiden haben?

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Was sind die World Series, welche die Kansas City Royals in der Nacht auf gestern für sich entscheiden haben?

Mit World Series wird der Playoff-Final der nordamerikanischen Major League Baseball (MLB) bezeichnet. Dabei treffen die Sieger der National League und der American League aufeinander. Bis 1997 spielten die Teams der beiden Ligen erst in den World Series gegeneinander – seitdem gibt es auch während der Saison sogenannte «Interleague Games». National und American League unterscheiden sich durch einige Regelunterschiede. In der American League darf der Werfer (Pitcher) beim Schlagen beispielsweise durch einen anderen Spieler ersetzt werden. In der National League müssen die hochspezialisierten Werfer – meistens haben sie nur geringe Qualitäten am Schlag – selbst zum «at bat» antreten.

Der Sieger der World Series holt die nationale Meisterschaft. Trotzdem wird der Titelgewinner als «World Champion» bezeichnet. Dass der nationale Titelhalter als Weltmeister bezeichnet wird, hängt mit der herausragenden Qualität der MLB zusammen. Amtierende Weltmeister sind die Kansas City Royals, die sich in der Best-of-7-Serie gegen die New York Mets durchsetzten. Wären die Mets im Final auf den Stadtrivalen New York Yankees getroffen, wären aus den World Series die «Subway Series» geworden – weil die Zuschauer dann per U-Bahn an die Auswärtsspiele hätten reisen können. Zuletzt war dies 2000 der Fall. (chk)

Weshalb tun die das? Die Welt des Sports steckt voller kleiner Rätsel. Einigen zentralen und weniger zentralen Fragen aus der Welt der Profis geht die Sportredaktion in dieser Rubrik nach.