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Ruder-Verbandsdirektor Christian Stofer: «Die Konkurrenz schläft nicht»

Bei drei Schweizer Podestplätzen konnte der Direktor des Schweizer Ruderverbands, Christian Stofer, selbstredend ein positives Fazit ziehen. Der 42-Jährige betonte aber auch, dass nun Trainings in den Vordergrund rücken.
Christian Stofer, Direktor des Schweizer Ruderverbands. Bild: Dominik Wunderli

Christian Stofer, Direktor des Schweizer Ruderverbands. Bild: Dominik Wunderli

Christian Stofer, vier Schweizer Boote schafften es in den Final. Sie dürften zufrieden sein.

Ich glaube, dieses Ergebnis konnte man im Vorfeld nicht erwarten. Dass nun drei Boote eine Medaille gewinnen, ist natürlich super für uns und bestätigt, dass der eingeschlagene Weg stimmt. Doch die Konkurrenz schläft nicht. In allen drei Rennen war es sehr eng. Für den Event ist es natürlich gut, wenn unseren Athleten solche Leistungen gelingen.

Die Teamdynamik scheint zurzeit zu stimmen. Ist es aus Ihrer Sicht einzigartig, wie breit man aufgestellt ist?

Einzigartig ist vielleicht, dass wir in verschiedenen Disziplinen Medaillen-Potenzial haben. Was die Anzahl Personen betrifft, ist das Team gar nicht so gross. Wir sind auch anfällig, wenn irgendjemand krank oder verletzt ist. Aber es baut natürlich eine Mannschaft auf, wenn Leute wie Jeannine Gmelin dabei sind. Das motiviert, wenn man den Leistungen einer Weltklasse-Athletin wie ihr im Training nahe kommt.

Gmelin hat mit ihren Erfolgen auch die Erwartungen hochgeschraubt. Alles andere als ein Podestplatz in Luzern wäre eine Enttäuschung gewesen. Wie geht man damit um?

Man muss jedes Rennen für sich betrachten. Im WM-Halbfinal im letzten Jahr haben wir gesehen, dass es auch für Jeannine eng werden kann. Vor der Regatta auf dem Rotsee hatte sie eine intensive Zeit hinter sich. Es ist eine hohe Qualität von ihr, dass sie auch umkämpfte Rennen für sich entscheidet.

Der Finaltag am Sonntag war sehr gut besucht, am Samstag kamen wenig Zuschauer. Wie haben Sie die Stimmung erlebt?

Es war extrem heiss in den letzten Tagen, was für die Regatta nicht unbedingt gut ist. Wenn es ein wenig bedeckt ist, haben wir meistens mehr Leute. Traditionell ist am Sonntag der Zuschaueraufmarsch einfach grösser. Das lässt sich nicht ändern – die olympischen Disziplinen ziehen halt noch ein bisschen mehr.

Im August steht die EM an, im September die WM. Wie geht es nun weiter für die Athleten?

Sie haben nun drei Tage frei. Am Donnerstag startet das Trainingslager in Varese. Trotz erfolgreichem Weltcup-Finale in Luzern steht nach wie vor Basisarbeit an. Wir können nicht nur Rennen fahren, sonst sinkt die Formkurve. Wir befinden uns nach wie vor auf dem Weg Richtung EM und WM. (cza)

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