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«Die Gütti soll wie früher ein Hexenkessel sein»

Nachgefragt

Anfang Woche platzierte der HC Thurgau seinen Gästesektor um. Patrick Bloch, Geschäftsführer des NLB-Eishockeyclubs, erklärt vor der Nagelprobe im Heimspiel morgen um 20 Uhr gegen Winterthur die Idee dahinter.

In mehreren Stadien wurde der Gästesektor bewusst verkleinert. Wie kommt es dazu, dass der HC Thurgau diesbezüglich gegen den Trend entscheidet?

Wir versprechen uns dadurch eine bessere Stimmung im Stadion. Die Idee dazu entstand, weil man von der Sitzplatztribüne stets auf eine halbleere Stehrampe blickte, während die Anhänger des Gastclubs hinter dem Tor optisch und akustisch kaum wahrgenommen wurden. Das ist doch eigentlich sehr schade für die Atmosphäre.

Inwiefern stecken finanzielle Überlegungen dahinter?

Natürlich erhoffen wir uns auch, dass ein paar Gästefans mehr nach Weinfelden pilgern. Wir haben ja auch mitbekommen, dass der bisherige Sektor nicht überall gut ankam. Nun bieten wir eine viel bessere Sicht und mehr Stimmung zum gleichen Preis.

Verärgern Sie damit nicht die eigenen Anhänger?

Im Gegenteil: Ich bin überzeugt, dass diese Massnahme die eigenen Fans anspornen wird. Früher war es auch so, dass sich die beiden Fanblöcke gegenseitig gepusht haben. Die Güttingersreuti soll wieder ein Hexenkessel sein wie damals. Das Potenzial ist nun vorhanden. Auch, weil das Stadion akustisch eines der besten der Swiss League ist.

Was waren die grössten Herausforderungen, um den Gästesektor wieder an den alten Ort zu verschieben?

Es brauchte die Zustimmung der Liga, der Polizei und der Gemeinde, die das Stadion besitzt. Dazu mussten wir unser Sicherheitskonzept komplett überarbeiten und bauliche Massnahmen ergreifen. Nicht zuletzt mussten wir ausserhalb der Halle auch noch einen WC-Wagen installieren. Mein Dank gebührt allen, die dazu beigetragen haben, dass dies innerhalb kurzer Zeit realisiert werden konnte.

Für wie lange ist diese Lösung nun bewilligt?

Vorerst bis Ende Saison. Aber mit dem separaten Eingang, einem separaten Verpflegungsstand ­sowie der bei Bedarf kompletten Sektorentrennung erfüllen wir alle Voraussetzungen, damit das auch in Zukunft so gehandhabt werden kann. Organisatorisch ist es sogar die bessere Lösung als bisher, weil wir nun auch nicht mehr einen Teil des Parkplatzes absperren müssen. (mat)

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