Die fünf verrücktesten Entgleisungen von Nick Kyrgios

Der Australier Nick Kyrgios ist ein Tennisspieler, der immer wieder aneckt. Diese fünf Ausraster bleiben in Erinnerung.

Simon Häring
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Nick Kyrgios während eines Spiels gegen Stan Wawrinka im Februar. (Bild: Rebecca Blackwell/AP, Acapulco, 28. Februar 2019)

Nick Kyrgios während eines Spiels gegen Stan Wawrinka im Februar. (Bild: Rebecca Blackwell/AP, Acapulco, 28. Februar 2019)

Wawrinka-Beleidigung: 2015 beleidigt Nick Kyrgios am Turnier in Montreal Stan Wawrinkas damalige Freundin Donna Vekic, als er sagt, sein Freund habe Sex mit ihr gehabt. Kyrgios wird von der ATP mit 25’000 Dollar und einer vierwöchigen Sperre auf Bewährung gebüsst.

Handy-Eklat: 2016 flucht Kyrgios während der Australian Open und wird mit 5000 Dollar gebüsst. Als er dann mit seiner Freundin im Mixed-Turnier spielt, nimmt Kyrgios auf dem Platz einen Anruf entgegen. Einer Busse entgeht er nur, weil das Spiel noch nicht begonnen hatte.

Aufgabe in China: 2016 verliert Kyrgios in Schanghai absichtlich und sagt daraufhin: «Ich schulde den Zuschauern nichts.» Die ATP sieht das anders: 18’000 Dollar Busse und eine Sperre für drei Turniere. Diese wird reduziert, weil Kyrgios Hilfe beim Sportpsychologen sucht.

Masturbationsgeste: Im Jahr 2018 imitiert Kyrgios beim Rasenturnier im britischen Queen’s bei einem Seitenwechsel mit einer Trinkflasche eine Masturbationsgeste. Die ATP büsste ihn für «unangemessenes Verhalten» mit 15'000 Dollar. Kyrgios’ Kommentar: «Das ist mir egal.»

Römer Stuhlwurf: 2019 wird Nick Kyrgios in Rom wegen Fluchens ein Punkt abgezogen. Daraufhin wirft er Schläger und Klappstuhl auf den Platz und packt seine Tasche. Das Preisgeld (33'635 Euro) wird zurückbehalten. Dazu kommt eine Busse in Höhe von 20'000 Euro.

Tennis: Kyrgios' Kalter Krieg der Wörter

Nick Kyrgios hat das Versprechen, das er vor fünf Jahren als 19-Jähriger mit einem Sieg gegen Rafael Nadal abgegeben hatte, bis heute nur selten eingelöst. Seit Monaten steht er mit Nadal in einem offenen Konflikt. Nun treffen sie in Wimbledon erneut aufeinander.
Simon Häring, Wimbledon