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Die FCL-Angreifer Eleke und Vargas trumpfen auf und sind für Basel bereit

Der 4:0-Sieg des FC Luzern gegen Absteiger GC ist wegen des Spielabbruchs zwar noch nicht gewertet, aber das Team von Thomas Häberli ist wieder im Aufwind. Am Mittwoch (20 Uhr) muss der FCL beim FC Basel spielen.
Daniel Wyrsch
Präsentieren sich gegen GC in Spiellaune: Ruben Vargas (links) und Blessing Eleke. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 12. Mai 2019))

Präsentieren sich gegen GC in Spiellaune: Ruben Vargas (links) und Blessing Eleke. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 12. Mai 2019))

Doppeltorschütze Blessing Eleke (23) und Ruben Vargas (20) waren die grossen Figuren beim 4:0-Sieg des FC Luzern gegen die inzwischen abgestiegenen Grasshoppers. Der Nigerianer Eleke steuerte seine Ligatreffer Nummer 12 und 13 plus den total vierten Assist zu diesem richtungsweisenden Vollerfolg bei. Für den Adligenswiler Vargas waren das sechste Tor und der siebte Assist seine Beiträge zum Sieg. Doch zählt diese Statistik noch nicht.

Lobende Worte von Vargas für Häberli

Die ganze Schweiz spricht vom Spielabbruch, der Schande von Luzern. Chaoten aus dem GC-Fanblock sorgten dafür, dass ab der 68. Minuten aus Sicherheitsgründen nicht mehr gespielt werden konnte. Vargas blieb ruhig, obwohl er mit Eleke in den restlichen 25 Minuten bis zum Abpfiff inklusive Nachspielzeit vielleicht noch das eine oder andere Tor hätte schiessen können. Die beiden Angreifer trumpften zusammen mit Mittelfeldmann Idriz Voca (1 Tor, 1 Assist) in bester Spiellaune auf.

Letzte Woche bekam der Schweiz-Dominikaner Vargas erstmals ein Aufgebot des Schweizer Nationaltrainers Vladimir Petkovic. Vargas meinte zur Partie gegen GC: «Trainer Thomas Häberli hat uns hervorragend eingestellt. Dass der Match vorzeitig zu Ende gegangen ist, müssen wir so hinnehmen, obwohl wir selbstverständlich sehr gerne über die volle Spielzeit gegangen wären.»

FCL konnte Torverhältnis zu wenig verbessern

Häberli: «Wir hätten gerne etwas fürs Torverhältnis getan. Der Spielabbruch war für uns als Mannschaft enttäuschend – wie für alle im Stadion, die gerne Fussball haben.» Eine derart beklemmende Situation in einem Stadion mit einerseits Chaoten im Innenraum und andererseits Ordnern und Polizeikräften in Vollmontur auf dem Rasen, hatte Häberli bis zum Sonntag nur aus dem Fernsehen gekannt. «Vor Ort war das erstmalig für mich.»

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League sollte nun möglichst zeitnah entscheiden, wie die Partie gewertet wird. FCL-Kommunikationschef Markus Krienbühl sagt klipp und klar: «Aus unserer Sicht muss das Spiel mit einem 4:0-Sieg für uns gewertet werden, denn gemäss Reglement ist die Sache klar.» Ein 3:0-Forfaitsieg würde einer Bestrafung des FCL gleichkommen. Ausserdem verlangt Krienbühl, dass die Disziplinarkommission möglichst rasch ihren Entscheid allein in Bezug auf das Resultat bekanntgibt, «damit die Tabelle schnell bereinigt ist». Für Luzern würde sich ein erfreuliches Bild präsentieren: Der FCL käme wie das drittplatzierte Thun auf 43 Punkte. Einzig in Sachen Torverhältnis hätten die Innerschweizer (minus 3) gegenüber den Berner Oberländern (plus 2) das Nachsehen. «Gerade deshalb hätten wir mit einem über die volle Spielzeit möglichen 5:0 oder 6:0 Boden auf die Konkurrenz gut machen können», findet Krienbühl.

Pascal Schürpf mit muskulärer Verletzung

Häberli will nun nach vorne schauen. Am Mittwoch haben die Luzerner bereits das zweitletzte Auswärtsspiel vor der Brust, es geht nach Basel zum bereits feststehenden Zweiten. «Wir wollen beim FCB siegen, die Frage ist die Machbarkeit», erklärt Häberli. Die Basler hätten eine «unheimliche Qualität». Zudem falle Luzern-Topskorer Pascal Schürpf wegen muskuläre Problemen, wie gegen GC, aus. Der FCL-Trainer ist keiner, der übertriebene Versprechen macht. Häberli sagt: «Am Sonntag kämpften wir noch gegen den Fall in die Barrage, jetzt nehmen wir Spiel um Spiel.» Nach Basel folgen noch zu Hause Zürich und auswärts YB.

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