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Die ehemaligen FCL-Mitspieler staunen über die Glanztaten von Jonas Omlin

Christian Schneuwly hätte den FC Luzern zum Sieg über den FC Basel schiessen können. Daraus wurde aber nichts. Trotz dem Remis zieht der FCL-Führungsspieler vor den letzten drei Partien der Vorrunde eine positive Zwischenbilanz.
Daniel Wyrsch
Freundschaftliche Gesten nach dem Basel-Spiel (von links): Silvan Sidler, Christian Schneuwly, Ex-FCL-Goalie Jonas Omlin und Lazar Cirkovic. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Luzern, 25. November 2018))

Freundschaftliche Gesten nach dem Basel-Spiel (von links): Silvan Sidler, Christian Schneuwly, Ex-FCL-Goalie Jonas Omlin und Lazar Cirkovic. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Luzern, 25. November 2018))

Das Super-League-Spiel zwischen Luzern und Basel (1:1) am Sonntag bewegte die Gemüter. Zum einen lebte die Partie von der Intensität, Hektik und Hitzigkeit der Mannschaften, die beide unbedingt gewinnen wollten. Basel wohl noch ein bisschen mehr, weil der Meisterschaftszug für die Bebbi nach dem Remis mit nunmehr 16 Punkten Rückstand auf Titelverteidiger YB realistisch gesehen bereits abgefahren ist. Zum anderen ragte auf Basler Seite Goalie Jonas Omlin (24) aus dem Kollektiv. Er brachte die Luzerner in der Schlussphase nicht nur zum Staunen, sondern beinahe zur Verzweiflung. FCL-Coach René Weiler schwärmte noch am Tag danach von Omlins Klasse.

Das Prädikat Extraklasse hatte die Parade gegen den präzisen Weitschuss seines Kumpels Marvin Schulz. Omlin flog mit seinem durchgestreckten, 1,90 Meter langen Körper durch die Luft, um den Ball an den Pfosten zu lenken. Diese Glanztat überbot der Obwaldner Sekunden vor dem Abpfiff: Auf den platzierten Kopfball von Christian Schneuwly (30) reagierte Omlin in Welt­klasse-Manier. Der FCL-Captain konnte es kaum fassen, dass der ehemalige Mitspieler diesen Ball abwehrte. Nach Spielschluss ging Schneuwly zum FCB-Keeper, sagte ihm: «Du kratzt meinen Kopfball aus der Ecke, ich weiss nicht, wie du den gehalten hast.»

Der ausgeglichene Schneuwly denkt positiv

Schneuwly hatte vor dieser Topchance zum 2:1 schon eine Möglichkeit, um mit dem 2:0 alles klarzumachen. Zu Beginn der Nachspielzeit schoss er am Tor vorbei. «Ich habe den Schuss verzogen», sagte Schneuwly. Doch der gebürtige Freiburger ist ­keiner, der sich lange über misslungene Aktionen aufregt. Er gewichtet die positiven Dinge mehr. Zum Beispiel das frühe 1:0: «Pascal Schürpf trifft im Gegensatz zu mir mit dem Volleyschuss super.»

Dieses Führungstor wurde in der 95. Minute durch Eray Cömert egalisiert. «Ein bitterer Ausgleich am Ende eines sehr guten Spiels von uns», kommentierte Schneuwly den späten und doppelten Punktverlust.

Dazu kommt das verletzungsbedingte Aus von Innenverteidiger Stefan Knezevic. Er renkte sich das Tibiofibulargelenk (Schienbeinköpfchen) aus, bevor es wieder eingerenkt wurde. So wie sich der FCL-Profi am Boden gewälzt hatte, mussten die Schmerzen enorm gewesen sein.

Knezevic vor der Diagnose, bei Voca gibt es Entwarnung

Das Ergebnis des MRI ist noch nicht bekannt, Knezevic hofft, bald wieder einsatzfähig zu sein. Eine Entwarnung gibt es bei Idriz Voca, der zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit vom Platz musste. Obwohl er letzte Woche zwei Tage krank war, hatte Voca auf die Zähne gebissen. Doch auf einmal meldete sich der völlig erschöpfte Körper, und der Nidwaldner musste Olivier Custodio Platz machen. Für das Auswärtsspiel am nächsten Samstag (19 Uhr) in Sion kann Trainer René Weiler aber wieder auf die Stammkraft Voca setzen.

Luzern ist mit 19 Punkten aus 15 Spielen weiterhin auf Platz 6. Christian Schneuwly sieht eine erfreuliche Entwicklung des Teams: «Die Rädchen greifen immer besser ineinander.» Trainer und Mannschaft haben sich offensichtlich gefunden.

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