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Die beiden Hubmänner gegen den Rest

Die Eschliker Daniel und Martin Hubmann starten am Samstag (Mitteldistanz) und Sonntag (Sprint) am Weinfelder OL-Weekend in die nationale Saison. Den beiden winkt das erste Duell gegen den Rest der Schweizer Elite.
Martin Hubmann (Bild: pd)

Martin Hubmann (Bild: pd)

OL. Zum ersten Mal messen sich die beiden Thurgauer Spitzenläufer Daniel und Martin Hubmann am Wochenende mit der gesamten Schweizer OL-Elite auf dem Ottenberg und im Dorfzentrum von Weinfelden. Da die beiden Rennen als Selektionswettkämpfe für die nächsten internationalen Läufe gelten, müssen die beiden Eschliker ihre Karten aufdecken und ganz vorne mitmischen.

Die Vorzeichen für das Brüderpaar Daniel und Martin sind nicht ganz dieselben. Nach der verletzungsbedingten Zwangspause (Achillessehnenriss) im vergangenen Jahr möchte der am nächsten Dienstag 30 Jahre alt werdende Daniel Hubmann vor allem beweisen, dass wieder mit ihm zu rechnen ist. «Ich bin langsam wieder <guet zwäg>, darum will ich mindestens einmal auf das Podest laufen. Das muss schon sein, sonst bin ich nicht ganz zufrieden.» Der dreifache Weltmeister hat hart an seinem Comeback gearbeitet. «Seit zwei Monaten kann ich wieder 100 Prozent trainieren. Im März habe ich so viel trainiert wie sonst noch nie.»

Im Kampf um die Startplätze an internationalen Wettkämpfen steht Daniel Hubmann mit guten Karten da. Mit seinem Palmarès ist der Weltklasseathlet sowieso fast schon gesetzt.

An der Spitze behaupten

Anders sieht es bei seinem jüngerem Bruder, Martin Hubmann, aus. Da ist der Druck, sich für einen internationalen Einsatz zu qualifizieren, sprich zu empfehlen, schon deutlich grösser. Darum möchte er sich am kommenden Wochenende in der fast lückenlos teilnehmenden Schweizer Elite behaupten. «Beide Läufe gehören zu meinen Lieblingsdistanzen. Ich glaube daran, dass ich vorne dabei sein werde», sagt der 23-Jährige. Als Ziel verfolgt er einen Top-5-Platz. Im Hinterkopf des Staffel-Europameisters schwebt bereits die nächste Weltmeisterschaft im Juli in Finnland. Zum ersten Mal überhaupt will er sich für den Grossanlass qualifizieren. «Dieses Jahr will ich es packen», so Martin Hubmann.

Spektakel in der Stadt

Morgen Samstag steht auf dem Ottenberg ein Mittelstreckenlauf auf dem Programm, tags darauf findet in der Innenstadt von Weinfelden ein Sprint (Favoriten starten zwischen 12.30 und 13.15 Uhr) statt.

Für die beiden Hubmänner ist ein Start in ihrem Kanton jedesmal speziell: «Das Heimatgefühl und die Fans stacheln an.» Und wie sieht es mit dem Heimvorteil aus? «Na ja, das letzte Mal hatte ich vor acht Jahren in diesem Gelände einen Wettkampf», so Daniel Hubmann. (ref/s)

Daniel Hubmann (Bild: ky/Alexandra Wey)

Daniel Hubmann (Bild: ky/Alexandra Wey)

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