«Die Angst darf nicht mitfahren»

WIDNAU. Nach dem tödlichen Unfall von Shoya Tomizawa versucht der Moto2-Fahrer Thomas Lüthi, zurück in den Alltag zu finden. Der Berner ist sich des Risikos bewusst. Auf dem Motorrad müsse er das aber hinter sich lassen.

Rabea Huber
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Der Unfall von Tomizawa hat Thomas Lüthi nachdenklich gemacht. (Bild: Ralph Ribi)

Der Unfall von Tomizawa hat Thomas Lüthi nachdenklich gemacht. (Bild: Ralph Ribi)

Während der Motorrad-WM-Saison ist Thomas Lüthi nur wenig zu Hause. 17 Rennwochenenden gibt es zu bewältigen. Während der Übersee-Rennen ist er einen Monat weg. «Das ist manchmal schwierig. Und dann freue ich mich auf das Heimkommen», sagt der 24-Jährige. Zu den Rennen kommen Termine bei Sponsoren, so am Mittwoch bei der saw in Widnau. Vor einem Podiumsgespräch anlässlich des Lüthiday gab der Motorradfahrer unserer Zeitung ein Interview. Darin sprach er auch darüber, wie er nach dem tödlichen Unfall des Japaners Shoya Tomizawa vor drei Wochen zurück in den Alltag findet. Des Risikos, das er in seinem Sport eingeht, ist sich Lüthi bewusst. Auf dem Motorrad müsse er dies aber hinter sich lassen und sich konzentrieren. «Der Respekt vor der Geschwindigkeit ist wichtig. Aber die Angst darf nicht permanent mitfahren», so der Berner.

Das ganze Interview in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 24. September.