Die achte Niederlage in Serie

La Chaux-de-Fonds bleibt der Angstgegner von Thurgau. Das Team verliert in der NLB auch das vierte Spiel der Saison gegen den Tabellendritten mit 3:4.

Markus Rutishauser
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EISHOCKEY. Wie schon am Vortag in Winterthur kassierte Thurgau gegen La Chaux-de-Fonds eine keineswegs zwingende Niederlage. Kämpferisch durfte man den Ostschweizern nichts vorwerfen. Für Thurgau war es die achte Niederlage in Serie.

Die Gastgeber benötigten eine Viertelstunde, um offensiv in Erscheinung zu treten. Zuvor führten die Neuenburger die feinere Klinge. Goalie Dominic Nyffeler war in dieser Phase aber ein sicherer Rückhalt. Gegen Ende des Startdrittels kamen die Thurgauer aus sich heraus. Diesen Schwung nahm das Team in den mittleren Abschnitt mit. Zumindest die ersten Minuten dominierten die Gastgeber das Geschehen und Johannes Bischofberger verpasste die Führung nur knapp. Eine Strafe bremste die Thurgauer wenig später aber wieder. Und die Gäste nutzen dieses Powerplay zum ersten Treffer. Die Reaktion der Ostschweizer war verhalten, zumal sie eine 37sekündige doppelte Überzahl nicht nutzten. Es brauchte einen Konter und einen beherzten Abschluss von Simon Sterchi, um den verdienten Ausgleich zu bewerkstelligen.

Thurgauer 2:1-Führung

Den dritten Abschnitt nahm Thurgau zuerst mit einem und nach rund einer Minute sogar mit zwei Spielern mehr in Angriff. In doppelter Überzahl fehlte vorerst die Präzision, doch dann erlöste Adrian Wichser die Thurgauer mit dem 2:1. Am Führungstreffer durften sich die Einheimischen allerdings nur 61 Sekunden lang erfreuen, dann bedankte sich Michael Neininger beim Duo Fuhrer/Küng, das vor dem eigenen Tor über die Scheibe schlug und ihm so den Ausgleich ermöglichten.

Die Hoffnung kehrt zurück

Es kam aber noch schlimmer: Daniel Carbis und Neininger unter Mithilfe von Goalie Nyffeler brachten die Neuenburger bis zur 53. Minute mit 4:2 in Führung. Doch Bischofbergers Anschlusstor gab nochmals Hoffnung. Umso mehr, als sich Thurgau erneut eine Powerplay-Chance bot. Weil aber Eric Arnold das Tor verfehlte und wenig später Fuhrer alleine vor dem Gäste-Goalie scheiterte, blieb es bei der Niederlage.

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