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DIAMOND LEAGUE: Historischer Sprung

Die Stabhochspringerin Nicole Büchler gewinnt einen zur höchsten Meetingserie gehörenden Wettkampf. Für die Schweiz ist das eine Premiere.
Nicole Büchler triumphiert als erste Schweizerin in der Diamond League – und lässt die Weltmeisterin Yarisley Silva hinter sich. (Bild: EQ Images)

Nicole Büchler triumphiert als erste Schweizerin in der Diamond League – und lässt die Weltmeisterin Yarisley Silva hinter sich. (Bild: EQ Images)

Die 33-jährige Nicole Büchler siegte in Stockholm bei starkem Wind mit 4,65 m und verbesserte ihre persönliche Saisonbestleistung um fünf Zentimeter. Die Ränge zwei und drei gingen an die Schwedin Angelica Bengtsson und an die Venezolanerin Robeilys Peinado. Beide übersprangen wie Büchler 4,65 m.

Die Seeländerin meisterte diese Höhe im ersten Versuch, nachdem sie zuvor bei 4,55 m zweimal gescheitert war und vor dem Aus gestanden hatte. Nach ihren Fehlversuchen mit weichen Stäben wechselte Büchler auf eine Stabhärte, mit welcher sie in diesem Jahr zuvor noch nie gesprungen war. Büchler wusste, dass sie 4,65 m so auch mit einem «halbherzigen Sprung» würde überqueren können – trotz überaus schwieriger Bedingungen. «Technisch waren meine Sprünge nicht gut, mit diesem Resultat habe ich überhaupt nicht gerechnet», sagte Büchler nach ihrem Triumph. Der Sieg der Bielerin kam überraschend, weil sie in dieser Saison im Rahmen der Diamond League überhaupt nicht auf Touren gekommen und bereits zweimal – zuletzt am vergangenen Donnerstag – ohne gültigen Versuch geblieben war. Vor Selbstvertrauen habe sie deshalb vor ihrem vierten Diamond-League-Auftritt in dieser Saison nicht gerade gestrotzt.

Auch Selina Büchel auf dem Podest

Für den zweiten Höhepunkt aus Schweizer Sicht war die 800-m-Läuferin Selina Büchel verantwortlich. Die St. Gallerin lief dank eines starken Schlussspurts auf Platz drei und wurde in 1:59,66 Minuten gestoppt, womit sie bloss 20 Hundertstelsekunden über ihrer Saisonbestzeit blieb. 200 m vor dem Ziel hatte Büchel erst an siebter Position gelegen. «Ein dritter Platz in einem solch starken Feld, das ist ein super Ergebnis», freute sich Büchel. Der Sieg ging in Abwesenheit der Olympiasiegerin Caster Semenya an die Favoritin Francine Niyonsaba aus Burundi vor der Schwedin Lovisa Lindh. (sda)

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