Handball
Die Verletztenliste ist lang: Ein dezimiertes St.Otmar tritt in Kriens an

Die St.Galler NLA-Handballer gastieren am Samstag bei Kriens-Luzern. Es fallen einige Leistungsträger aus.

Ives Bruggmann
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Auf St.Otmars Topskorer Andrija Pendic lastet viel Verantwortung.

Auf St.Otmars Topskorer Andrija Pendic lastet viel Verantwortung.

Benjamin Manser

Die Verletztenliste St.Otmars ist seit dem Spiel vom Sonntag gegen Pfadi Winterthur angewachsen. Zu Captain Tobias Wetzel und Defensivspezialist Frédéric Wüstner gesellen sich neu Goalie Aurel Bringolf, Kreisläufer Simon Bamert sowie die Rückraumspieler Filip Maros und Rares Jurca.

Zumindest bei Jurca und Maros scheint ein Einsatz in Kriens im Bereich des Möglichen zu sein, doch Priorität geniesst das Playoff, das in gut einem Monat beginnt. «Es wäre schön, wenn wir dann alle Spieler an Bord hätten», sagt Trainer Zoltan Cordas. Kreisläufer Wüstner kämpft mit einer hartnäckigen Hirnerschütterung. Erstmals fiel der Österreicher am 7. Oktober aus. Das letzte Spiel bestritt er am 19. Dezember. «Bei der letzten Kontrolle vor knapp drei Wochen erhielt er erneut keine Freigabe», sagt Cordas. Captain Wetzel kämpft mit einer Entzündung in der Leistengegend, die bis in den Rücken ausstrahlt. Auch bei ihm ist die Ausfalldauer ungewiss.

Noah Haas ins kalte Wasser geworfen

Bereits an der Schulter operiert wurde hingegen Bamert, der wohl für den Rest der Saison ausfallen dürfte. Benjamin Geisser ist somit der einzig verbliebene gelernte Kreisläufer im Kader St.Otmars. Auch ansonsten hält sich die Auswahl für Trainer Cordas in Grenzen. «Bei der Aufstellung kann ich nicht viele Fehler machen», sagt er.

Im Innenblock agierte zuletzt überraschend Noah Haas an der Seite von Max Höning. «Der Junge hat in seinem Leben noch nicht oft in der Abwehr gespielt», sagt Cordas, der sich aber zufrieden zeigt mit der Einstellung des 22-jährigen Zwei-Meter-Mannes. Er sei lernwillig und mit Leidenschaft dabei.

Kriens-Luzern dürfte im Heimspiel am Samstag ein hohes Tempo gehen. Genau das müssen die dezimierten St.Galler versuchen zu verhindern.