Detroit zum elftenmal Stanley-Cup-Sieger

Eishockey. Im Final um den Stanley Cup haben sich die Detroit Red Wings zum elftenmal durchgesetzt. Sie besiegten die Pittsburgh Penguins im sechsten Finalspiel auswärts 3:2.

Drucken
Teilen

Damit entschieden die Detroit Red Wings die Best-of-7-Serie mit 4:2 für sich. Das Game-Winning-Goal zum 3:1 erzielte Henrik Zetterberg in der 48. Minute. Mit seinem 13. Treffer und dem 27. Skorerpunkt setzte sich Zetterberg vor dem punktgleichen Penguins-Spieler Sidney Crosby an die Spitze der Playoff-Skorerliste.

Als Marian Hossa 87 Sekunden vor Schluss für die Penguins das Anschlusstor zum 2:3 erzielte, schöpften die Zuschauer nochmals Hoffnung. Im Gegensatz zum fünften Spiel, das Pittsburgh in der dritten Verlängerung 4:3 gewonnen hatte, blieb diesmal dem Team der Ausgleich in letzter Minute verwehrt.

Die Red Wings, die bereits die Qualifikation gewonnen hatten, feierten den vierten Stanley-Cup-Sieg in den vergangenen elf Jahren und den ersten seit 2002. Mit elf Triumphen ist das Team aus dem Bundesstaat Michigan hinter den Montreal Canadiens (23) und den Toronto Maple Leafs (13) die Nummer drei in der NHL. Detroit war zudem für eine Premiere verantwortlich: Mit dem Schweden Nicklas Lidström führte erstmals ein europäischer Captain den Gewinner der wichtigsten Trophäe im Club-Eishockey an. (si)

Aktuelle Nachrichten