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Der Wille zahlt sich aus: Die Handballerinnen vom LC Brühl besiegen Spono Nottwil und feiern den Supercup-Sieg

Die Handballerinnen des LC Brühl gewinnen den Supercup gegen Spono Nottwil mit 29:28. Das Spiel hätte auch in die andere Richtung kippen können.
Sarah Fäh, Winterthur
Medaille in die Kamera strecken: Die Handballerinnen des LC Brühl nach dem Sieg des Supercups. (Bild: Urs Bucher)

Medaille in die Kamera strecken: Die Handballerinnen des LC Brühl nach dem Sieg des Supercups. (Bild: Urs Bucher)

Vor der Partie im Supercup gegen Spono Nottwil sagte Rolf Erdin, der Trainer des LC Brühl: «Wie alle wissen, verliere ich nicht gerne. Also wollen wir heute natürlich den Sieg.» Sein Wille sollte in Erfüllung gehen. In der Neuauflage des Supercupfinals vom vergangenen Jahr setzt sich Brühl knapp mit 29:28 gegen Spono Nottwil durch und revanchierte sich damit für die 22:25-Niederlage von 2018.

In der Startphase begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe. Nach zwischenzeitlichen Ein-oder Zweitoreführungen für Nottwil brachte Laura Schmitt die Brühlerinnen in der zehnten Minute erstmals mit 7:6 in Führung. Eine gute Defensivleistung, schnelle Angriffe und gute Würfe aus der zweiten Reihe seitens der Brühlerinnen und viele schlecht verwertete Chancen der Nottwilerinnen führten zu einem zwischenzeitlichen sieben-Tore-Vorsprung für die St.Gallerinnen. Tragende Figur im Brühler Spiel war hierbei Kerstin Kündig, die sechs Treffer zum Halbzeitstand von 17:12 besteuerte.

Kurz den Faden verloren, dann das Spiel gewonnen

In der zweiten Halbzeit war es Spono Nottwil, das besser aus der Kabine kam. Nun waren es dir Luzernerinnen, die mit schnellen Angriffen überzeugten. Brühl hingegen verlor völlig den Faden, vergab zahlreiche Chancen freistehend vor dem Tor. Nach dem Spiel sagte Schmitt:

«Wir sind nach der Pause total eingebrochen. Wir haben viel zu schnell abgeschlossen, was viele Latten- und Pfostentreffer zur Folge hatte.»

Das Team aus Nottwil arbeitete sich also Tor für Tor ran, glich in der 42. Minute sogar durch Ivana Ljubas aus.

Kein einfaches Durchkommen, doch Brühl findet die Lücke. (Bild: Urs Bucher)

Kein einfaches Durchkommen, doch Brühl findet die Lücke. (Bild: Urs Bucher)

Die Zwei-Minuten-Strafe gegen Marina Decurtins kurz darauf führte dann aber zu einem kleinen Knick im Nottwiler Spiel. Die Brühlerinnen ihrerseits setzten sich mit Kathryn Fudge und Schmitt wieder vermehrt aus dem Rückraum durch, brachten aber nie mehr als ein Tor zwischen sich und ihre Gegnerinnen. Nach einem Brühler Timeout in der 59. Minute traf schliesslich Neuzugang Martina Pavic per Siebenmeter zum 29:28-Endstand für die St.Gallerinnen.

Kadetten Schaffhausen Sieger bei den Männern

Anders als bei den Frauen gab es bei den Männern einen deutlichen Sieger. Der Schweizer Meister Kadetten Schaffhausen setzte sich gegen Wacker Thun gleich mit elf Toren Unterschied 31:20 durch. Bereits zur Pause lag das Team aus Schaffhausen mit 15:8 in Führung. Diese war während der gesamten zweiten Halbzeit nicht in Gefahr. Überragender Spieler der Schaffhauser war Gabor Csaszar. Der 35-jährige Ungar erzielt zwölf Treffer für sein Team und wurde am Ende zum besten Spieler der Partie gekürt.

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