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Der wahre Rennhund

Ramon Zenhäusern in Pyeongchang. (Bild: Keystone (24. Februar 2018))

Ramon Zenhäusern in Pyeongchang. (Bild: Keystone (24. Februar 2018))

Abfahrer Beat Feuz hatte die Streif in diesem Winter im Griff. Seine Bestzeit hielt und hielt. Die Push-Mitteilungen, die seinen Kitzbühel-Sieg ins Land tragen sollten, waren auf den Online-Redaktionen bereits ausformuliert, als sich der Himmel über dem Hahnenkamm-Rennen lichtete und dem Deutschen Thomas Dressen aussergewöhnlich gute Lichtverhältnisse schenkte. Dieser wusste die Hilfe von oben zu nutzen, fuhr das Rennen seines Lebens und stiess den Emmentaler um zwei Zehntelsekunden vom Leaderthron. Dass der unschöne Ausgang für Feuz nicht ganz zufällig war, bewies Dressen bei der zweitletzten Abfahrt des Winters in Kvitfjell. Es war eine Kopie der Ereignisse von Kitz­bühel. Diesmal war Dressen um acht Hundertstel besser als der Schweizer. Doch weder Kitzbühel noch Kvitfjell trüben die Saison von Feuz. Er fuhr so konstant wie nie zuvor und holte sich die kleine Kristallkugel in der Abfahrt vor Aksel Lund Svindal. Olympia-­Silber und -Bronze garnieren die Bilanz. Man kann aus Schweizer Sicht nur hoffen, dass der 31-Jährige noch lange dabei ist.

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