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Der Teamkollege als Gegner

Die kleine Sportfrage
Daniel Good

Was ist an der Strassen-WM der Radprofis anders als in den übrigen Rennen?

Am kommenden Sonntag fahren die Radprofis in Bergen in Norwegen um den WM-Titel. Die Strassen-WM ist das wichtigste Eintagesrennen des Jahres. Aber ausgerechnet im Kampf um das Weltmeistertrikot haben sich die Teilnehmer auf andere Rahmenbedingungen als in den restlichen Rennen einzustellen.

Während der Saison fahren die Profis in internationalen Markenteams wie Sky oder BMC. An der Strassen-WM sind Natio­nalmannschaften wie Spanien, Frankreich oder die Schweiz im Einsatz. Da kommt es vor, dass Teamkollegen zu Gegnern werden. Diese Konstellation stellt die Teilnehmer vor heikle Situationen. Soll der Schweizer dem Italiener nachjagen, der das Jahr über sein Teamkollege ist? Soll der Franzose in der Spitzengruppe führen, wenn sein endschneller amerikanischer Markenteamkollege in der Vorhut dabei ist, aber der Leader der Franzosen im Feld fährt? In der Regel finden die Profis einen Kompromiss, damit alle das Gesicht wahren können.

Anders als in den übrigen Rennen ist auch die Mannschaftsstärke. Zur Tour de France treten alle Teams mit neun Fahrern an. Die Strassen-WM können nur die stärksten Länder mit neun Teilnehmern bestreiten. Die Schweiz etwa ist am nächsten Sonntag bloss mit sechs Profis unterwegs.

Daniel Good

Weshalb tun die das? Die Welt des Sports steckt voller kleiner Rätsel. Einigen zentralen und weniger zentralen Fragen aus der Welt der Profis geht die Sportredaktion in dieser Rubrik nach.

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