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Der Teambus ist auch eine Schlafstätte

Tour-gauer
Reto Hollenstein

Zu den Attraktionen der Tour de Suisse gehört rund eine Stunde vor dem Start jeder Etappe der Korso der eintreffenden Mannschaftsbusse nahe des Startgeländes. Die Zuschauer haben dort die Chance, unsere rund 10000 Franken teuren Hightech-Fahrräder zu bestaunen und die Fahrer hautnah zu erleben. Dass wir Radprofis jeweils die Busse nicht blitzartig verlassen, hat damit zu tun, dass zuerst die Teamsitzung stattfindet. Erst dann geht es zum Einschreiben Richtung Start, und rund eine Viertelstunde später wird bereits gestartet.

Die Teambusse dienen uns als Garderobe undSchlafstätte und sind mit allen Schikanen ausgerüstet, denn wir verbringen viel Zeit im Bus. Meistens müssen nach Ende der Etappe einige Kilometer zum Hotel zurückgelegt werden. An der Tour de Suisse reicht normalerweise eine Stunde, bei der Tour de France können es über zwei Stunden Fahrt sein.

Und immer öfter wird nicht mehr dort gestartet, wo tags zuvor die Zielankunft stattfand. Die Tour de Suisse besteht inzwischen aus verschiedenen Einzelrennen, die eine Gesamtwertung ergeben. Extrem ist in diesem Zusammenhang die morgige Etappe ins österreichische Sölden. Zum dritten Mal steht am Morgen danach eine Fahrt im «Bus-Hotel» zum nächsten Startort auf dem Programm. Diesmal rund drei Stunden bis nach Schaffhausen.

Reto Hollenstein

sport

@thurgauerzeitung.ch

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