Der Staffelauftakt macht Mut

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Biathlon Die Schweizer Equipe um Lena Häcki, Selina Gasparin, Jeremy Finello und Benjamin Weger überzeugte vergangenen Sonntag beim Weltcup-Prolog im schwedischen Östersund auf Anhieb und löste bereits das Olympiaticket für die Mixed-Staffel. Ab heute gilt es nun, auch die Einzelselektionen möglichst rasch abzuhaken. Häcki hat dank eines vierten Ranges aus dem vergangenen Winter die halbe Selektion geschafft und muss diese noch mit einem Platz unter den ersten 25 bestätigen. Für Selina Gasparin, die einen Gewehrwechsel vollzog und vom Holz- auf den Carbonschaft wechselte, heisst es einmal in die Top 15 oder zweimal unter die besten 25 laufen – reine Formsache für die Olympia-zweite von Sotschi 2014. Schwieriger wird das Unterfangen für ihre jüngeren Schwestern Elisa und Aita Gasparin sowie Irene Cadurisch und Susi Meinen. Nur wenn eine Frau dieses Quartetts die Norm erfüllt, erlaubt Swiss Olympic die Nomination einer Frauenstaffel für die Spiele in Russland.

Das Potenzial der Männermannschaft ist in dieser Saison für einmal höher einzustufen als jenes des Frauenteams. Vergangenen Winter hätten mit Benjamin Weger, Serafin Wiestner und Mario Dolder gleich drei Läufer die Selektionsvorgaben erfüllt. Mit Jeremy Finello und den ehemaligen Langläufern Martin Jäger und Eligius Tambornino stehen weitere Athleten mit Potenzial für eine Qualifikation bereit. Das Kader ist so breit wie lange nicht mehr. (sda)