Der österreichische Weg

In Schladming, wo derzeit die alpine WM stattfindet, werden an der Ski-Akademie seit 40 Jahren Olympiasieger, Weltmeister oder Weltcupsieger geformt. In der Schweiz kosten ähnliche Ausbildungsstätten deutlich mehr.

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Österreichs derzeit bester Abfahrer Klaus Kröll studierte einst ebenfalls an der Akademie in Schladming. (Bild: epa/Olivier Hoslet)

Österreichs derzeit bester Abfahrer Klaus Kröll studierte einst ebenfalls an der Akademie in Schladming. (Bild: epa/Olivier Hoslet)

SCHLADMING. Die Karrieren von Hermann Maier, Michael Walchhofer, Michaela Dorfmeister oder Renate Götschl begannen einst alle in Schladming, wo derzeit die alpine WM ausgetragen wird. Seit 40 Jahren werden an der Ski-Akademie in der Steiermark Talente zu Olympiasiegern, Weltcupsiegern und Weltmeistern geformt. Schon bei der Aufnahme sind die sportlichen Anforderungen hoch. Zudem wird in Schladming kein Schulgeld verlangt, hingegen kostet das Internat. «Es darf kein Talent aus finanziellen Gründen verloren gehen. Nicht das Einkommen der Eltern, sondern das Talent muss entscheidend sein», sagt Peter Schröcksnadel, der Präsident des österreichischen Skiverbandes. In der Schweiz kosten ähnliche Ausbildungsstätten wie die Sport-Gymnasien in Davos oder Engelberg deutlich mehr. Viele Eltern melden sich gar nicht erst, wenn das Schulgeld jährlich fast 14 000 Franken beträgt. (uhu)

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