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Der Nationenpreis steht am CSIO im Mittelpunkt

Nächste Woche findet der CSIO St. Gallen statt. Dabei erlebt der Nationenpreis eine Aufwertung.
Raya Badraun
Beat Mändli gehört zum Aufgebot für den Nationencup. (Bild: Ennio Leanza/KEY)

Beat Mändli gehört zum Aufgebot für den Nationencup. (Bild: Ennio Leanza/KEY)

Statt wie bisher am Freitag wird der Nationenpreis am Sonntagnachmittag ausgetragen. Damit tauscht der Nationenpreis den Platz mit dem Grand Prix, der auf der anderen Seite in den Hintergrund rückt – auch in finanzieller Hinsicht. 50000 Euro wandern vom GP zum Nationenpreis, dessen Preisgeld nun 200000 Euro beträgt. Wie bisher findet das Jagdspringen am Samstag statt. An jenem Tag gilt neu freier Eintritt für alle Stehplätze.

«Der Nationenpreis ist das Herzstück unserer Sportart und die Königsdisziplin», sagt Andy Kistler, Equipenchef der Schweiz. Er ist ein Befürworter der Änderung, die mehr Aufmerksamkeit verspricht – auch für die Schweizer Springreiter. Diese zeigten zuletzt starke Leistungen und führen das Zwischenklassement der Europaliga an. Nach dem Sieg in der Slowakei erreichten sie am vergangenen Wochenende am Nationenpreis in La Baule den dritten Rang. Dabei überraschte der Westschweizer Alain Jufer. In das Aufgebot für St. Gallen hat er es dennoch nicht geschafft.

Beat Mändli ist wieder dabei

Für den heimischen CSIO setzt Kistler im Nationenpreis auf Martin Fuchs mit Chaplin, Steve Guerdat mit Bianca, Werner Muff mit Daimler, Paul Estermann mit Lord Pepsi und Beat Mändli mit Dsarie. Vier von ihnen werden letztlich starten. Mändli wurde das erste Mal seit seinem Auftritt vor bald einem Jahr in Hickstead wieder für den Nationenpreis aufgeboten. Empfohlen hat sich der 48-Jährige, der im Jahr 2000 mit der Schweiz die Silbermedaille an den Olympischen Spiele in Sydney gewann, unter anderem mit einer starken Wintersaison. So qualifizierte er sich für den Weltcupfinal Mitte April in Paris, verzichtete jedoch aus logistischen Gründen darauf.

Podestplatz als Ziel

Mändlis Ziel sind die Weltreiterspiele im September im amerikanischen Tryon. In den USA möchte die Schweizer Equipe um die Medaillen kämpfen. Mit einer Klassierung unter den besten sechs kann sie zudem die Olympia-Selektion für Tokio 2020 sicherstellen. Auf dem Weg an die WM strebt Kistler im Gründenmoos einen Podestplatz an. Im vergangenen Jahr wurde seine Equipe hinter Italien Zweite. Einen Sieg im eigenen Land schafften die Schweizer Springreiter hingegen letztmals im Jahr 2000 in Luzern.

Herausgefordert wird das Team in St. Gallen von Belgien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Spanien und erstmals von Exot Neuseeland. In St. Gallen werden allerdings nicht die stärksten ausländischen Reiter dabei sein, dafür stehen unter anderen aufstrebende Talente im Einsatz. Grund dafür ist eine Datenkollision. Gleichzeitig wie der CSIO St. Gallen findet in St. Tropez auch die unter Reitern beliebte Champions Tour statt.

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