Der König über seine Nachfolger

Der dreimalige Schwingerkönig Jörg Abderhalden spricht im Interview über seine Nachfolger im Nordostschweizer Schwingerverband. Ihre Chancen für das Eidgenössische schätzt er kurz vor Beginn der Kranzfestsaison als gering ein.

Ives Bruggmann
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Jörg Abderhalden (blau) am Eidgenössischen in Frauenfeld: Er dominierte im Sägemehlring und wurde dreimal Schwingerkönig. (Bild: Reto Martin)

Jörg Abderhalden (blau) am Eidgenössischen in Frauenfeld: Er dominierte im Sägemehlring und wurde dreimal Schwingerkönig. (Bild: Reto Martin)

Jörg Abderhalden dominierte mit dem Nordostschweizer Schwingverband die Schwingerszene in etwa so, wie der Bernisch-Kantonale Schwingerverband es derzeit tut. Abderhalden sieht «derzeit keinen, der der Reihe nach drei oder vier Berner aufs Kreuz legt». Die Mannschaft der Berner sei so stark, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass auch der nächste Schwingerkönig aus den Reihen der Berner komme.

Bei den Nordostschweizern legt sich Abderhalden auf ein Top-Quartett fest: Arnold Forrer, Samuel Giger, Daniel Bösch und Armon Orlik. Für einzelne Gegner seien diese vier immer gefährlich. Über seinen langjährigen Clubkameraden Forrer sagt er: «Er hat noch immer einen ausgeprägten Killerinstinkt». Am Sonntag treffen die Top Vier der Nordostschweiz am Thurgauer Kantonalen in Märwil erstmals aufeinander. «Da zeigt sich dann möglicherweise, wer aktuell der Leader der Nordostschweizer ist.»

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