Der FC Wil hofft auf die Trendwende

Am Samstag um 17 Uhr trifft der FC Wil in der Challenge League auswärts auf den FC Chiasso.

Gianluca Lombardi
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Wils Trainer Ciriaco Sforza

Wils Trainer Ciriaco Sforza

Daniela Frutiger/Freshfocus

Was auf dem Papier nach einer einfachen Aufgabe aussieht, dürfte für die Ostschweizer ein schweres Stück Arbeit werden. Denn Auswärtsspiele am südlichen Ende der Schweiz haben es in sich. Zumeist sind zwei Faktoren anzutreffen, die ein schönes Fussballspiel zu unterbinden versuchen. Ein defensiver FC Chiasso und ein Rasen, der schon lange danach fleht, endlich ersetzt zu werden. Wer am Ende drei Punkte aus Chiasso mitnimmt, hat eine grosse Hürde bewältigt.

Nach zuletzt nur einem Sieg in zehn Spielen treten die Wiler eine schwere Reise ins Tessin an. Mit einem grossen Rückstand auf Platz neun kämpft auf der anderen Seite der FC Chiasso um das nackte Überleben. Der Druck auf Seiten der Tessiner dürfte mittlerweile enorm gross sein.

Lizenzierung in Gefahr

Weil die Chiassesi nicht nur auf, sondern auch mit dem Rasen Probleme haben, droht gar eine Verweigerung der Lizenz. Möchte der Verein eine weitere Saison in der zweithöchsten Schweizer Liga verbringen, muss der Rasen erneuert werden oder zumindest nachgewiesen werden, dass man dies zeitnah tut. Das sind jedoch für den FC Wil Nebenschauplätze, die ihn tunlichst wenig interessieren sollten. Am Ende wird sich die Mannschaft durchsetzen, welche mehr Willen und Kampfgeist an den Tag legen wird. Für die St. Galler wäre der Sieg ein erster Schritt zurück zu alter Stärke, für Chiasso ein weiterer Schubser in Richtung Abgrund. (gll)