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Der FC Wil besteht seine Reifeprüfung nicht und verliert gegen GC mit 0:3

Die Ostschweizer hatten sich viel vorgenommen für das Auswärtsspiel beim Rekordmeister. Nicht unberechtigt durfte man sich im Vorfeld Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen. Doch diese Träume platzten im Zürcher Regen schnell.
Gianluca Lombardi
Die Hoppers hatten in den meisten Zweikämpfen überhand. (Bild: Gianluca Lombardi)

Die Hoppers hatten in den meisten Zweikämpfen überhand. (Bild: Gianluca Lombardi)

Beim Auftritt bei den Zürcher Grasshoppers offenbarte der FC Wil eine alte Schwäche, die zuletzt eigentlich beseitigt schien. Die Äbtestädter verschliefen den Start in die Partie völlig und fanden zu keiner Zeit in die Begegnung. Die Strafe dafür folgte auf dem Fuss. Petar Pusic wurde nach einem Angriff über rechts mustergültig angespielt und brachte die Hausherren in Führung.

Eine Antwort der Wiler blieb gänzlich aus, die Verunsicherung über die frühe GC-Führung war spürbar. Fast schon folgerichtig erhöhten die Hoppers auf 2:0. Trotz Überzahl in der Defensive konnten die Wiler Danijel Subotic nicht am Kopfball hindern, welcher dankend einnickte. Noch schien die Partie für die Ostschweizer nicht verloren, doch die Hypothek war bereits gross.

Es folgte eine Phase, in der das Gefühl aufkam, dass der FC Wil vielleicht doch noch einmal in die Partie zurückfinden könnte. Der Ball lief nun besser durch die eigenen Reihen und Zweikämpfe wurden plötzlich gewonnen. Doch die Hoffnung war von kurzer Dauer. Nach einem Fehler im Aufbauspiel schalteten die Zürcher schneller um als die Gäste und erhöhten auf 3:0.

Ereignislose zweite Halbzeit

Es waren keine 30 Minuten gespielt und die Partie war entschieden. Als Anhänger des FC Wil kam wohl zu diesem Zeitpunkt die berechtigte Angst einer deutlichen Klatsche auf. Doch zumindest dies trat in der Folge nicht ein. Ein eigenes Tor wollte den Wilern aber am ganzen Abend nicht gelingen. Die Grasshoppers ihrerseits wirkten vor allem nach dem Seitenwechsel nicht mehr sehr konsequent.

Zwar hätten die Zürcher gar noch auf 4:0 erhöhen können, waren dafür aber nachlässig. Es wäre aber eine zu harte Strafe für den FC Wil gewesen. Am Ende gewannen die Grasshoppers deutlich und verdient mit 3:0. Damit ziehen die Zürcher in der Tabelle wieder am FC Wil vorbei und stehen wieder auf dem Barrageplatz.

Mit dieser Niederlage hat der FC Wil seine Reifeprüfung nicht bestanden. Es fehlte an diesem Abend die Erfahrung, um mit der richtigen Einstellung und Konzentration in die Partie zu starten. Damit legten die Wiler den Grundstein für diese Niederlage beinahe von selbst. Entsprechend sprachlos wirkten die Spieler nach dem Spiel. Es gilt nun für die Wiler, diese Niederlage richtig einzuordnen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Denn eines ist gewiss: Der FC Wil hat eine hochtalentierte, hungrige und junge Mannschaft, die sich kaum aus der Bahn werfen lassen wird.

Telegramm:

Grasshopper Club Zürich - FC Wil 1900 3:0 (3:0)

Letzigrund, Zürich: 2850 Zuschauer. – Sr: Fedayi San.

Tore: 4. Pusic 1:0, 14. Subotic 2:0, 28. Morrandi 3:0.

Grasshopper Club Zürich: Salvi; Arigoni, Basic, Cvetkovic, Wittwer; Salatic (84. Monzialo), Nije (77. Kamber); Pusic, Morandi (79. Momoh), Gjorgjev; Subotic.

FC Wil 1900: Kostadinovic; von Niederhäusern (77. Celant), Kamberi, Schmied, Schmid; Krasniqi, Abedini (75. Wörnhard), Muntwiler (55. Ndau), Brahimi (62. Bosic); Fazliu; Stojilkovic.

Bemerkungen: GC ohne Ben Khalifa (gesperrt), Goelzer (verletzt), Alves, Sukacev, Asllani und Diani (nicht im Aufgebot). Wil ohne Rahimi (gesperrt), Traber, Schäppi, Rohner (verletzt), Beka, Tolino und Sejdija (alle nicht im Aufgebot).

Verwarnungen: 51. Krasniqi, 62. Morandi, 69. Abedini, 79. Fazliu.

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