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Der FC St. Gallen und Musavu-King gehen getrennte Wege

Der FC St. Gallen hat unter dem neuen Coach Peter Zeidler die Vorbereitung aufgenommen. Nicht mehr mit dabei ist der Verteidiger Yrondu Musavu-King.
Patricia Loher
Yrondu Musavu-King (links) gegen Basels Samuele Campo. (Bild: Urs Bucher)

Yrondu Musavu-King (links) gegen Basels Samuele Campo. (Bild: Urs Bucher)

Der Leihvertrag des 26-jährigen Verteidigers Yrondu Musavu-King läuft Ende dieses Monats aus. Der FC St. Gallen und der Afrikaner kamen überein, die Zusammenarbeit zu beenden. Der Abwehrspieler, immerhin gabunischer Internationaler, war keine Verstärkung und hat in der Ostschweiz kaum Spuren hinterlassen. Musavu-King kam im vergangenen August nach St. Gallen. Er absolvierte 15 Super-League-Partien, erzielte ein Tor und lieferte ein Assist. In der Saison davor war er an den FC Toulouse ausgeliehen, wo er praktisch nicht zum Einsatz kam. Der Innenverteidiger gehört noch immer dem italienischen Serie-A-Club Udinese, wo er über einen Vertrag bis 2020 verfügt. Musavu-King ist nach Jasper van der Werff, Captain Toko, Runar Sigurjonsson und Karim Haggui bereits der fünfte Abgang beim FC St. Gallen. Hinzu kommen dürfte bald ein sechster Wechsel. Der Transfer von Mittelfeldspieler Danijel Aleksic in die Türkei zu Malatyaspor ist zwar noch nicht über die Bühne, scheint aber nur noch Formsache.

Was passiert mit Cedric Itten?

Offen ist zudem, was mit Cedric Itten passiert. Auch sein Leihvertrag in St. Gallen läuft Ende Juni aus, der 21-Jährige gehört dem FC Basel. Die Ostschweizer würden den talentierten Itten gerne behalten, die Verhandlungen sind im Gang. Die Zeichen dürften positiv sein, denn Itten wurde am Montag im Säntispark gesehen, wo die St. Galler zum Auftakt der Vorbereitung die medizinischen Tests absolvierten.
Trotz einiger gewichtiger Abgänge hat St. Gallen fünf Wochen vor dem Saisonstart auswärts gegen Basel noch keine Sommertransfers vermeldet. Man sei intensiv an der Arbeit, sagte Präsident Matthias Hüppi vor wenigen Tagen. Und: «Wir wollen kein Geld unvernünftig für Transfers ausgeben. Wir haben ein Defizit von 2,5 Millionen Franken. Das abzutragen ist eine Herkulesaufgabe. Das schränkt unsere Möglichkeiten ein.» St. Gallen bekam das schon früh in dieser Transferperiode zu spüren: die Leistungsträger Toko und Sigurjonsson waren für die Ostschweizer unter diesen schwierigen finanziellen Umständen nicht zu halten.

Erstes Testspiel gegen Bazenheid

St. Gallen hat nach dem traurigen Saisonschluss mit sieben Niederlagen in Serie dringend frisches Blut nötig. Handlungsbedarf besteht insbesondere in der Innenverteidigung und im offensiven Mittelfeld. Gut möglich ist, dass die Ostschweizer nächstens den einen oder anderen Neuzugang vermelden. Zudem sollen ab Dienstag in den Trainings auch Testspieler beobachtet werden.
So ist es derzeit einzig der Trainer, der frischen Wind nach St. Gallen bringt. Der Deutsche Peter Zeidler wird am Dienstag St. Gallens erste Übungseinheit auf dem Platz leiten, ehe es für die Ostschweizer auf Trainingstour nach Appenzell, Diepoldsau und Bischofszell geht. Das erste Testspiel bestreitet St. Gallen am Samstag in Bazenheid gegen das heimische Team aus der 2. Liga interregional. Am Mittwoch wird zudem bekannt, auf welche Mannschaft St. Gallen in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League trifft, die am 26. Juli und
2. August ausgetragen wird. Mögliche Gegner sind die Glasgow Rangers – aber auch Qairat Almaty aus Kasachstan.

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