Der FC Gossau im freien Fall -
Trainer Bamert muss per sofort gehen

Nach sieben Niederlagen in Serie trennt sich der 1.-Liga-Club FC Gossau von seinem Trainer Daniel Bamert und Assistenzcoach Mario Leber. In den verbleibenden fünf Spielen wird Sportchef Thomas Kugler an der Seitenlinie stehen.

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Daniel Bamert gelang es nicht, den FC Gossau zu stabilisieren. (Bild: PD)

Daniel Bamert gelang es nicht, den FC Gossau zu stabilisieren. (Bild: PD)

(pl) Daniel Bamert hatte den FC Gossau erst im Januar übernommen. Der 54-Jährige trat die Nachfolge des entlassenen Giuseppe Gambino an. Bamert gelang es aber nicht, das Team zu stabilisieren. Die Fürstenländer reihten seit der Winterpause sieben Niederlagen aneinander. Am vergangenen Sonntag unterlagen sie der Nachwuchsequipe des FC St.Gallen gar mit 1:9. Gossaus Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt fünf Runden vor Saisonende bloss noch zwei Punkte. Die Trennung erfolge im gegenseitigen Einvernehmen, schreibt der Club auf seiner Webseite.

Bamert wollte im Sommer aufhören

Bereits vor wenigen Wochen hatte der Verein kommuniziert, dass der Übungsleiter nicht über den Sommer hinaus weitermacht. Zu sehr absorbiere ihn die Doppelbelastung als Leiter des Update-Fitnesscenters in Gossau und als 1.-Liga-Trainer.

Das Warten auf die Initialzündung

Die erste Mannschaft des FC Gossau durchlebt eine schwierige Phase in der 1. Liga. Auch ein Trainerwechsel brachte bisher keinen Erfolg. Präsident Carlo Troisi hofft auf die Wende.
Ives Bruggmann