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Der «ewige Dirk» schreibt NBA-Geschichte

Jetzt ist es offiziell: Dirk Nowitzki geht bei den Dallas Mavericks in seine 21. Saison. Der 40-Jährige sorgt damit für einen NBA-Rekord.
Dirk Nowitzki im Dress der Dallas Mavericks. (Bild: AP (24. Januar 2018))

Dirk Nowitzki im Dress der Dallas Mavericks. (Bild: AP (24. Januar 2018))

Dirk Nowitzki bekommt einfach nicht genug. «REKORD!», schrieben die Dallas Mavericks in grossen Buchstaben bei Twitter und verkündeten in 84 Zeichen, was zwar keine Überraschung, aber doch eine denkwürdige Entscheidung war. Denn Nowitzki, das inzwischen 40 Jahre alte «German Wunderkind», geht bei den Mavericks in seine 21. Saison. Nie zuvor in der NBA-Geschichte war ein Basketballprofi seinen Farben so lange treu geblieben.

Bislang hatte sich Nowitzki die Bestmarke mit Kobe Bryant geteilt. Der vor zwei Jahren zurückgetretene Superstar war in 20 Spielzeiten in Serie für die Los Angeles Lakers auf Korbjagd gegangen. Der Würzburger Nowitzki hatte in den letzten Jahren nie ein Geheimnis daraus gemacht, diese Marke knacken zu wollen. Im Herbst erreicht er sein Ziel.

Nowitzkis insgesamt sechste Vertragsverlängerung beim NBA-Champion von 2011 war 34 Tage nach seinem 40. Geburtstag allerdings erwartet worden. Zwar hatten die Mavs Ende Juni ihre Option auf eine Verlängerung des ausgelaufenen Kontraktes mit dem 13-maligen Allstar nicht gezogen, doch war der Verzicht lediglich ein Manöver zur Vergrösserung des finanziellen Spielraums bei der inzwischen erfolgten Verpflichtung von DeAndre Jordan von den Los Angeles Clippers. Schätzungen zufolge wird Nowitzki in der kommenden Saison 4,4 statt bislang 5 Millionen Dollar verdienen.

Ein Karriereende ist noch nicht in Sicht

Dass Nowitzki auch fast 20 Jahre nach seinem Debüt in der nordamerikanischen Profiliga (5. Februar 1999) noch unverzichtbar ist, hätte anfangs wohl kaum jemand gedacht. Wann seine einmalige Karriere endet, ist weiter offen. Bis 2019 will Nowitzki auf jeden Fall spielen, vielleicht bis 2020.

Älter sind unter den Aktiven in der NBA derzeit nur drei Spieler. Vince Carter (41), Manu Ginobili (40) und Jason Terry (40), mit dem er vor sieben Jahren Meister wurde. Nur durch eiserne Disziplin hat Nowitzki so lange durchgehalten, manchmal sei das hart. «Es ist natürlich eine Herausforderung, sich zu motivieren. Und jeden Tag in der Halle zu stehen», sagte er zuletzt.

Die vielen Jahre auf höchstem Niveau sind freilich nicht spurlos an Nowitzki vorbeigegangen. «Ich habe Schmerzen in jedem Gelenk meines Körpers. Aber das ist nach 20 Jahren wohl normal», so der frühere Nationalspieler. Dennoch ist kein Ende in Sicht: Auch als er sich im Frühjahr vor dem Ende einer erneut enttäuschenden Saison mit Dallas unters Messer begeben musste, war ein Abschied kein Thema.

So kann die Rekordjagd denn auch weitergehen. Mit bisher 31 187 Punkten ist Nowitzki der sechsterfolgreichste Werfer der NBA-Geschichte. Vor ihm liegen nur noch Legenden: Kareem Abdul-Jabbar, Karl Malone, Kobe Bryant, Michael Jordan und Wilt Chamberlain. Chamberlain (31 419) dürfte er schon bald einholen. Der Sprung bis zu Jordan, mit 32 292 Zählern derzeit Vierter, ist allerdings ein grosser. Aber wer weiss – genug hat Dirk Nowitzki jedenfalls noch lange nicht.

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