Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der EV Zug will in den Playoff-Modus kommen

Der EV Zug spielt am Freitagabend (19.45, Valascia) bei Ambri-Piotta. Stürmer Reto Suri fordert von seinem Team wieder mehr Intensität.
René Barmettler
Reto Suri erhält beim EV Zug viel Verantwortung und blüht wieder auf. Bild: Pascal Muller/Freshfocus

Reto Suri erhält beim EV Zug viel Verantwortung und blüht wieder auf. Bild: Pascal Muller/Freshfocus

Reto Suri ist ein selbstkritischer Genosse, auch wenn es ihm und seiner Mannschaft eigentlich rund läuft. Nach den beiden 3:4-Niederlagen gegen die ZSC Lions (nach Verlängerung) und Lugano folgte ein 4:1-Sieg über Rapperswil-Jona. Die Mini-Krise war danach für den 29-jährigen Flügelstürmer aber noch nicht überwunden. «Gegen Rapperswil haben wir zwar im zweiten Drittel richtig gutes Hockey gespielt, im ersten und letzten waren wir aber zu statisch. Wir können uns bei Goalie Sandro Aeschlimann bedanken, dass wir um weitere Gegentore herumgekommen sind.» Ausserdem ist zu bedenken, dass die in der Tabelle abgeschlagenen St. Galler den Cupfinal vom kommenden Sonntag wohl mehr im Hinterkopf herumtrugen als die Zentralschweizer, die in dieser Meisterschaft weit höhere Ziele anstreben.

Die letzten zwölf verbleibenden Qualifikationsspiele sieht Suri «als Test, wo wir die Emotionen und die Intensität hochhalten müssen, damit wir dann für die Playoffs auch wirklich bereit sein werden». Acht Teams von Rang drei bis zehn wähnen sich bereits im Playoff-Modus, «die spielen quasi ums Überleben», sagt der nächste Saison nach Lugano wechselnde Familienvater. Das bekamen die Zentralschweizer gegen Zürich und Lugano zu spüren, und am Freitagabend in Ambri wartet der nächste Gegner, der im Kampf um die Playoffs ebenfalls noch stark involviert ist. 2:1 nach 60 Minuten und 3:2 nach Penaltyschiessen lauten die bisherigen Ergebnisse in der Valascia zu Gunsten der Zuger, das Heimspiel gewannen sie sogar 6:2. Noch sind drei Begegnungen gegen die Leventiner ausstehend. «Wir müssen Ambri auch diesmal unser Spiel aufzwingen und seine Intensität annehmen», lautet Suris Rezept, das bisher gegen die Tessiner bisher so gut aufgegangen ist. Diese sind sich jedes Jahr gewohnt, um das so genannte Überleben zu kämpfen, auch deshalb wird diese Partie für die Zuger keinesfalls zum Selbstläufer.

Suri erhält von den Stürmern am meisten Eiszeit

Der EVZ hat sich mit bereits 80 erspielten Punkten in eine ausgezeichnete Ausgangslage gebracht, erstmals in der Vereinsgeschichte könnten 100 Punkte erreicht werden. Die bisherigen Bestwerte sind 98 Zähler aus den Saisons 2009/10 und 2011/12. Diese Zahlenspielereien sind für Reto Suri «nie ein Thema». Über seine persönliche Leistungen meint er: «In den meisten Fällen bin ich mit mir zufrieden. Ich mache sehr oft die kleinen Sachen richtig. Die Pucks gehen rein und ich komme oft aus guten Positionen zum Torabschluss.» Suri präsentiert sich seit der Vorsaison formstark, hat sämtliche 38 Meisterschaftspartien bestritten und ist mit 13 Toren und 16 Vorlagen hinter Lino Martschini (17 Tore/18 Assists) zweitbester Skorer-Lieferant des Teams.

Bekanntlich hatte es Suri gegen Ende der Ära von Trainer Harold Kreis nicht einfach, musste eine defensivere Rolle einnehmen, die Leichtigkeit des Toreschiessens ging vorübergehend abhanden. Der «WM-Silberheld» von Stockholm 2013 musste die Pucks regelrecht ins gegnerische Tor hineinzwängen. Nun schiesst Suri auch wieder die schönen Tore, man ist geneigt zu sagen: «Er ist wieder der alte Reto Suri.» «Die Spielweise von Dan Tangnes kommt mir entgegen. Ich bin immer mich selbst geblieben und bin froh, dass ich ich dem Team Impulse geben und dieses in die richtige Richtung ziehen kann.» Das sieht wohl auch Tangnes so, Suri ist mit durchschnittlich 17:36 Minuten Einsatzzeit pro Spiel der meistbeschäftigte Stürmer im EV Zug. Ob er dereinst im Mai im WM-Kader figurieren wird, dieses Thema lässt er gar nicht erst an sich herankommen. «Das ist für mich sehr weit weg, damit befasse ich mich nicht. Alles was zählt ist meine Leistung im Klub, und dass wir in den Playoffs so weit wie möglich kommen.»

Miro Zryd fällt sechs Wochen aus, Berufung gegen Roes Sperren

Die ersten Viertelfinalspiele wird Verteidiger Miro Zryd wohl (24) verpassen. Der Verteidiger hat sich im Dienstagsspiel abermals verletzt. Seine Fuss- und Knieverletzung werden den Berner rund sechs Wochen ausser Gefecht setzen. Der EV Zug hat gegen die drei Spielsperren gegen Garrett Roe wegen Check gegen den Kopf von Luganos Romain Loeffel Berufung eingelegt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.