Der ehemalige Nationalspieler Armin Brunner übernimmt beim UHC Waldkirch-St.Gallen als Trainer

Mit Armin Brunner präsentiert Waldkirch-St.Gallen die Wunschlösung als Nachfolger von Fabian Arvidsson. Unter dem Schweden arbeitete Brunner in der vergangenen Saison als Assistent.

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Armin Brunner (Mitte) fungierte in der vergangenen Saison als Assistenztrainer bei Waldkirch-St.Gallen.

Armin Brunner (Mitte) fungierte in der vergangenen Saison als Assistenztrainer bei Waldkirch-St.Gallen.

Niklaus Schmid

Armin Brunner ist in Waldstatt aufgewachsen und absolvierte bereits seine Juniorenzeit beim Unihockeyclub Waldkirch-St.Gallen. 2003 verhalf er dem Team zum Aufstieg in die NLA. Anschliessend spielte der Sportlehrer für Alligator Malans in der NLA und absolvierte eine Saison bei Järfälla in der höchsten Schwedischen Spielklasse. Während dieser Zeit absolvierte der Appenzeller insgesamt 78 Spiele für die Nationalmannschaft und repräsentierte die Schweiz an vier Weltmeisterschaften. Nach seinem Rücktritt als Spieler wechselte Brunner wieder zu seinem Stammverein und übernahm dort die Ausbildung der vereinseigenen Trainer. In der Saison 2 019 /2020 wirkte er bereits als Assistenztrainer im Staff von Fabian Arvidsson mit.

Brunner will das Spiel weiterentwickeln

«Langfristigkeit und viel Know-how waren für uns wichtige Kriterien bei der Nachfolgeregelung von Fabian Arvidsson», sagt Präsident Thomas Eberle. «Armin Brunner erfüllt diese Kriterien optimal und war deshalb für die Sportkommission von Waldkirch-St.Gallen von Beginn weg die Wunschlösung.» Brunner hat denn auch einen Dreijahresvertrag unterschrieben. «Ich möchte den Weg, den der Verein seit einigen Jahren eingeschlagen hat, fortsetzen und weiterentwickeln. Zudem bin ich überzeugt, dass das Team und die einzelnen Spieler neue Impulse brauchen, um einen Schritt weiterzukommen», sagt er zu seiner Motivation. Die Tatsache , dass Armin Brunner nun schon eine Saison als Assistent in der NLA von den St.Gallern gewirkt hat, bringt bereits jetzt Kontinuität . «Auf der anderen Seite», sagt Sportchef Roman Brülisauer, «steht Armin Brunner auch für einen neuen Weg.» Dieser erklärt seine Philosophie wie folgt: «Für mich ist das ganze Unihockeyspiel ein ‚Playersgame‘: Die Spieler auf dem Feld müssen die richten Entscheide treffen, nicht wir Trainer. Meine Aufgabe wird sein, ihnen zu helfen, das Spiel zu verstehen und sie methodisch an die Lösungen heranzuführen.»

Kaderplanung fortgeschritten

Die Kaderplanung ist bereits weit fortgeschritten, mit den meisten Leistungsträgern wurden die Verträge bereits mehrjährig verlängert. «Die eine oder andere Verstärkung suchen wir noch», sagt Roman Brülisauer und zeigt damit auf, dass die Ambitionen von St.Gallen nach der erstmaligen Playoffqualifikation nicht kleiner werden. (pd)

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