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Der Beste ist nicht immer ein Favorit

Kommentar

Die Spitzenpaarungen zum Auftakt des Unspunnen-Schwingets sind bekannt. Titelverteidiger Daniel Bösch erhält zum Auftakt den schwersten Brocken zugeteilt: Christian Stucki. Der knapp zwei Meter grosse und über 140 kg schwere Berner gilt nach seinen hervorragenden Leistungen in dieser Saison als Topfavorit auf den Festsieg.

Bösch weist gegen Stucki eine negative Bilanz aus. Von elf Kämpfen gewann er gerade mal einen. Und das vor fünf Jahren. Immerhin sechsmal erreichte er einen Gestellten. Wer diese Einteilung zu hart findet, liegt falsch. An eidgenössischen Anlässen ist es üblich, dass die besten Schwinger aus den fünf Teilverbänden zum Auftakt aufeinandertreffen. Bösch bekommt es mit dem Sieger des Kilchberger Schwingets von 2008 zu tun. Ausser den Berner Schwingerkönigen Kilian Wenger und Mattias Sempach hätte keiner die Kriterien erfüllt, um gegen Bösch anzutreten.

Armon Orlik und Samuel Giger, neben Bösch die zwei grössten Nordostschweizer Trümpfe, müssen ebenfalls mit starken Gegnern klarkommen. Orlik trifft auf Schwingerkönig Sempach. Giger, Sieger des Nordostschweizer Teilverbandsfests, wird vom Sieger des Innerschweizerischen, Marcel Mathis, gefordert. Samuel Feller verantwortet als Technischer Leiter des eidgenössischen Schwingerverbandes die Einteilung. Sein erklärtes Ziel ist es, dass der beste Schwinger gewinnt. Und das ist nur möglich, wenn die Favoriten schon früh gegeneinander antreten. Ganz zur Freude des Publikums notabene. Auch dann, wenn die Favoriten sich gegenseitig aus dem Rennen nehmen. Dann schlägt die Stunde der Aussenseiter. Wie vor sechs Jahren, als Bösch profitierte. Der Beste ist eben nicht immer ein Favorit.

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