Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der besondere Weg von Multitalent Kyler Murray

Quarterback Kyler Murray wurde von den Arizona Cardinals beim NFL-Draft 2019 an erster Stelle gezogen. Der 21-Jährige gilt als Supertalent – nicht nur im American Football.
David Ryborz (SID), Nashville
Kyler Murray mit dem Trikot seines neuen Clubs, den Arizona Cardinals. (Bild: Brandon Dill/AP (Nashville, 25. April 2019))

Kyler Murray mit dem Trikot seines neuen Clubs, den Arizona Cardinals. (Bild: Brandon Dill/AP (Nashville, 25. April 2019))

Als Kyler Murray seinen Namen hörte, atmete er tief durch und schüttelte etwas ungläubig den Kopf. Der 21-Jährige wurde im NFL-Draft von den Arizona Cardinals an erster Stelle ausgewählt, für viele Experten eine logische Wahl. Und ganz nebenbei hat der Quarterback damit auch schon einen Platz in den Geschichtsbüchern sicher: Murray ist der erste Sportler, der sowohl in der besten Football-Liga der Welt als auch in der Baseball-Profiliga MLB in Runde eins gedraftet wurde.

Für Murray erfüllte sich bei der Talenteziehung in der Nacht zum Freitag in Nashville/Tennessee ein Traum. «Ich liebe diesen Sport», sagte der Texaner – und meinte damit definitiv American Football. Bereits im Juni 2018 war das Supertalent von den Oakland Athletics im MLB-Draft an neunter Stelle gezogen worden.

Es wartet ein wahrer Geldsegen

Der 4,7 Millionen Dollar schwere Vertrag mit den Athletics gestattete es Murray aber, noch eine weitere Saison College-Football zu spielen. Auf dieses Geld aber will er nun verzichten. Aber alles halb so schlimm. Als erster Pick im NFL-Draft wartet ein wahrer Geldsegen, Murray darf sich auf wohl mindestens 30 Millionen Dollar (rund 30,6 Millionen Franken) freuen. Ein gutes Argument für die NFL, wo die Gehälter deutlich höher sind als in der MLB.

Murray hatte die Qual der Wahl, die Entscheidung zwischen Baseball oder American Football fiel ihm nicht leicht. Er hatte bereits eine Baseballkarriere angestrebt, doch letztlich entschied er sich für die körperlich anstrengendere Variante. «Football war schon immer meine Liebe und Leidenschaft», hatte er im Februar in den sozialen Medien geschrieben.

Vater Quarterback, Onkel Baseballprofi

Sein Talent wurde Murray quasi in die Wiege gelegt. Schon Vater Kevin war ein erfolgreicher College-Quarterback, Onkel Calvin spielte mehrere Jahre in der MLB. Mit einer Körpergrösse von 1,78 m gehört Murray zwar zu den kleineren Quarterbacks, allerdings macht er dieses Defizit durch seine Athletik, Beweglichkeit und Wurfgenauigkeit wett. Der Rookie weist viele Ähnlichkeiten zu NFL-Rekordverdiener Russell Wilson auf, Quarterback bei den Seattle Seahawks – mit Baseball-Vergangenheit und 1,80 m ebenfalls einer der kleineren Spielmacher.

Den Spagat zwischen den beiden Ballsportarten hatten in der Vergangenheit schon Legenden wie Deion Sanders oder Bo Jackson geschafft. Doch Murray werden Einsätze in beiden Ligen mit grosser Sicherheit erspart bleiben, zu gross sind die Verpflichtungen als Passgeber in der NFL. In Arizona warten auf Murray grosse Herausforderungen, den Fans versicherte er: «Ich bin ein Sieger.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.