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Der berühmte Sportchef zu Gast in Basel

Im Achtelfinal der Europa League erwartet Basel heute ab 19 Uhr zu Hause den Titelverteidiger FC Sevilla. Nach St-Etienne aus Frankreich ist der spanische Club die nächste grosse Hürde für das Team von Trainer Urs Fischer. Basel und Sevilla treffen zum erstenmal aufeinander.
Die Spieler des FC Basel nach dem 2:1-Heimsieg gegen St-Etienne. (Bild: ky/Gian Ehrenzeller)

Die Spieler des FC Basel nach dem 2:1-Heimsieg gegen St-Etienne. (Bild: ky/Gian Ehrenzeller)

FUSSBALL. Dass sich der FC Basel auf internationaler Bühne leichtfüssig bewegt, muss er nicht mehr beweisen: Manchester United, Tottenham und Liverpool sind alles Gegner, gegen die sich der FC Basel in den vergangenen Jahren meist überraschend durchgesetzt hat. Heute stehen die Basler im Achtelfinal der Europa League vor der wohl grössten Herausforderung der laufenden Saison. Im St. Jakob-Park ist der Titelverteidiger FC Sevilla zu Gast.

Vom Liftclub zum Dominator

Der jüngste Erfolg Basels auf europäischer Ebene ist der spektakuläre Last-Minute-Sieg vor zwei Wochen gegen den französischen Rekordmeister St-Etienne, der das Weiterkommen in den Achtelfinal sicherstellte. Der heutige Gegner stellt jedoch eine weit grössere Herausforderung dar. Sevilla ist seit zehn Jahren einer der führenden spanischen Clubs. Der Aufstieg der Andalusier vom finanzschwachen Liftclub zum Dominator der Europa League hat viel mit ihrem Sportchef zu tun.

120 Millionen Euro Überschuss

Die Madrider Sportzeitung «Marca» nennt ihn den berühmtesten Sportchef des spanischen Fussballs: Ramon Rodriguez Verdejo, kurz Monchi. Seine Spezialität ist das, was sich fast jeder seiner Kollegen zum Ziel setzt: Günstig einkaufen und teuer verkaufen. Nicht alles, was Monchi anfasst, wird zu Gold. Aber die eingekauften Spieler gewinnen während ihres Intermezzos in der andalusischen Hauptstadt beeindruckend oft massiv an Wert. Seit er vor gut 15 Jahren sein Amt beim FC Sevilla übernommen hat, hat der Club auf dem Transfermarkt einen Überschuss von gut 120 Millionen Euro generiert.

Längst wird Monchi von anderen Vereinen begehrt. Der FC Barcelona, Real Madrid, Liverpool, Tottenham und Bayern München sollen an seiner Verpflichtung interessiert gewesen sein. Zumindest das Interesse von Barcelona hat der frühere Goalie bestätigt und seine Absage begründet: «Ich arbeite für den Club, der mir alles gegeben hat. Ich kann unabhängig arbeiten. Wieso sollte ich wechseln?»

Seit 2006 hat der FC Sevilla acht Titel gewonnen, darunter viermal die Europa League. Für Monchi sind die Erfolge der Massstab und nicht die beträchtlichen Gewinne mit den Spielerverkäufen. Der Transfermarkt sei nur Mittel zum Zweck. «Titel zu gewinnen, hat Priorität», sagt Monchi.

Embolo fehlt

Urs Fischer muss heute auf den gesperrten Breel Embolo verzichten. Der 18jährige Nationalspieler sah in der Partie gegen St-Etienne die gelb-rote Karte. Dafür ist Birkir Bjarnason nach einem Handbruch mit einer Manschette dabei. (tak/sda)

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